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Hausanbau: Kosten richtig kalkulieren

Ein Bauvorhaben ist meistens mit beachtlichen Kosten verbunden. Das betrifft auch Ihren Hausanbau, daher sollten Sie die Kosten vorab sorgfältig kalkulieren. Das verschafft Ihnen einen realen Überblick und somit eine gewisse Sicherheit.

Kalkulieren Sie die Kosten sorfältig.
Kalkulieren Sie die Kosten sorfältig.

Was Sie benötigen:

  • Auflistung der Kosten

Reduzieren Sie die Ausgaben bei Ihrem Hausanbau

Bei jedem Hausanbau liegt der Schritt über die Budgetgrenze recht nah. Damit Sie sich in Ihrem finanziell verfügbaren Rahmen bewegen, sollten Sie auf jeden Fall eine Kalkulation Ihrer Kosten vornehmen.

  • Bevor Sie den Anbau starten können, sollte Ihr erster Fokus dem Ausbau des Grundstückes gelten. Denn hierbei fallen für die Aushebung des Bodens schon Kosten an.
  • Beachten Sie dann die Preise für die Ausgangsmaterialien. Gerade hier können Sie mit Sonderangeboten im Baumarkt oder bei Verteilerfirmen Geld sparen. Nehmen Sie größere Mengen an Baumaterialien ab, können Sie mit Rabatten rechnen.
  • Wägen Sie für den Transport Ihrer Materialien zwischen einem Mietwagen und der angebotenen Anlieferung ab. Meistens ist Ihre Eigeninitiative günstiger.
  • Beziehen Sie in Ihre Betrachtungen ebenfalls die Versorgung des Anbaus mit ein. Müssen Sie Rohre verlegen oder eine Heizung installieren, kalkulieren Sie auch dafür die Kosten mit ein.         
  • Weiterhin bedenken Sie bitte, dass die kleinen Dinge wie Zement, Werkzeuge, Hölzer und Verdichtungen zusammen gesehen eine ebenfalls eine beachtliche Summe ergeben.        
  • Halten Sie auch ein wenig Geld für die Baunebenkosten zurück. Diese umfassen Genehmigungen, Vermessungen und Brandschutznachweise.
  • Rechnen Sie grob mit einem Wert von 500 bis 750 Euro pro Quadratmeter. Das berücksichtigt schon die Minderung, da es kein Neubau ist.

Kalkulieren Sie die Kosten Ihrer baulichen Erweiterung

Bei einer von Ihnen festgeschriebenen Bausumme sollten Sie beim Hausanbau die einzelnen Bauetappen im Blick behalten. Ein prozentualer Schlüssel hilft Ihnen dabei, diesen Fokus nicht zu verlieren und die Kosten in einem überschaubaren Rahmen zu behalten.

  • Achten Sie beim Rohbau auf eine Kostenplanung von etwa 50 Prozent Ihres Budgets. Dazu zählen vor allem die Mauer- und Betonarbeiten, die in etwa ein Drittel Ihrer gesamten Bausumme verschlingen.
  • Planen Sie dann circa 20 Prozent Ihres zur Verfügung stehenden Betrages für die Sanitär- und Heizungsinstallation sowie die Rohrverlegung ein.
  • Der Putz sowie die Dämmung sollten in Ihren Betrachtungen circa 10 Prozent der Summe ausmachen.
  • Letztendlich wird der restliche Anteil für Ihr Interieur verplant. Darunter fallen der Ausbau von Fußböden und Fliesen, der Einbau von Türen und Fenstern sowie sämtliche Malerarbeiten. 

Jetzt sollten Sie einen finanziellen Überblick Ihres Projektes haben. Dieser Hausanbau sollte Sie nun nicht mehr mit versteckten Kosten überraschen.

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