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Haus entrümpeln - so geht's systematisch

Kaum ein Haushalt kennt das nicht: Über die Jahre sammelt sich immer mehr Unrat an. Sie wollen das eigentlich nicht, aber es lässt sich nur verhindern, wenn Sie nicht warten, bis Sie Ihr Haus entrümpeln müssen, sondern immer gleich alles entsorgen, was Sie nicht gleich brauchen. Da das aber schwierig zu bewerkstelligen ist, hilft nur das regelmäßige Aussortieren.

Container sind praktisch für Sperrmüll.
Container sind praktisch für Sperrmüll. © Thomas Siepmann / Pixelio

Haus entrümpeln - die Vorbereitung

  • Nehmen Sie sich unbedingt mindestens zwei Tage Zeit, an denen Sie nichts anderes planen. Ein ganzes Haus zu entrümpeln dauert länger, als Sie vermuten.
  • Stellen Sie einen Plan auf, an welchem Tag Sie welches Zimmer entrümpeln. Kleiderschränke, Schubladen, Kommoden, Keller/Speicher - alles im Haus muss durchgesehen werden.
  • Organisieren Sie, wenn nötig, eine zweite Person, die Ihnen hilft, schwere Sachen wie Kommoden etc. von A nach B zu rücken, um den Bereich dahinter zugänglich zu machen.
  • Besorgen Sie sich eine größere Anzahl voluminöser Kisten und Schachteln, in denen Sie alles Aussortierte sammeln. 
  • Beschriften Sie die Kisten mit "Papiermüll", "Restmüll", "Sondermüll" (Wertstoffhof), "Flohmarkt" und "Verschenken". 
  • Je nach Größe des Hauses kann es notwendig werden, einen Container zu mieten, in dem alte Möbel, Sperrmüll oder Bauschutt entsorgt werden können. Bestellen Sie solch einen Container rechtzeitig und informieren Sie sich, wo Sie ihn aufstellen dürfen.
  • Besorgen Sie ausreichend Getränke, denn Sie haben eine schweißtreibende Angelegenheit vor sich.

So entrümpeln Sie erfolgreich

  • Stärken Sie sich mit einem ausgiebigen, reichhaltigen Frühstück.
  • Tragen Sie alte Kleidung, die schmutzig und verschwitzt werden darf, und bequeme Schuhe.
  • Stellen Sie sich die beschrifteten Kisten in die Nähe des Zimmers, das Sie zuerst entrümpeln. 
  • Fangen Sie mit dem ersten Schrank an. Verteilen Sie das, was weg kann, in die Kisten. Seien Sie dabei ruhig energisch, denn sonst lohnt die Aktion am Ende nicht.
  • Bücher, vor allem Romane, die Sie einmal gelesen haben, werden Sie wahrscheinlich kein zweites Mal lesen. Trauen Sie sich. Geben Sie sie weg. Bei Sachbüchern mag es anders sein.
  • An Kleidung, die Ihnen nicht mehr passt, hängen meist zahlreiche Erinnerungen. Es muss aber doch nicht ein ganzer Schrank voll sein. Entscheiden Sie sich für ein Kleidungsstück pro Lebensabschnitt, das Sie weiter aufbewahren wollen, wenn es denn sein muss.
  • Das, was für den Flohmarkt bestimmt ist, sollten Sie möglichst bald dort auch anbieten, bevor es in Vergessenheit gerät und erneut vor sich hin staubt.
  • Viele Leute geben deshalb nichts weg, weil sie öfter die Erfahrung gemacht haben, dass eine Woche später genau das, was ausgemistet wurde, plötzlich wieder praktisch wäre. Da dieses Phänomen aber sowieso auftritt, ist es egal, ob Sie nur ein Teil oder ganz viele weggeben. Lassen Sie sich also nicht bremsen.

Falls Sie Probleme haben, sich von alten Dingen zu trennen, dann verinnerlichen Sie folgende Grundregel: Jedes Teil, das Sie nicht neu kaufen würden, falls es Ihnen abhanden kommt, können Sie weggeben. Schon bald wird Ihr Haus wieder ordentlich sein und mehr Raum zum Atmen bieten.

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