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Haselnussöl selber herstellen

Öl ist ein formidabler Aromaträger. Deswegen wird Rosenduft beispielsweis auch sofort in Öl aufgefangen und aufbewahrt. Auch nicht so angenehme Gerüche entzieht Öl. Beispielsweise wirkt es im Mund- und Rachenraum auf diese Weise, wenn man ihn mit Öl zehn Minuten spült. Ein Salat (besonders Kopfsalat oder Eisbergsalat und ähnliche Salate) schmeckt eigentlich immer gleich (meinen zumindest viele), aber wenn Sie das Öl für die Salatsoße variieren - und beispielsweise selbst hergestelltes Haselnussöl verwenden -, können Sie leicht einen Salat zubereiten, als wäre et ein ganz neues Gericht.

Das brauchen Sie für homemade Haselnussöl.
Das brauchen Sie für homemade Haselnussöl.

Was Sie benötigen:

  • 100 g Hasselnüsse
  • 100 ml (Sonnenblumen-)ÖL

So machen Sie selbst aromatisches Haselnussöl

  1. Knacken Sie die Haselnüsse. Frische Haselnüsse sind in der Regel wohlschmeckender als gekaufte. Oder kaufen Sie sie bereits ohne Schale im Handel, was für die meisten die praktikablere Lösung sein dürfte.
  2. Hacken Sie die Haselnüsse möglichst klein. Geben Sie etwas Sonnenblumenöl in eine Pfanne. Rösten Sie die Nüsse an. Sie brauchen die Haselnüsse nicht unbedingt anzurösten. Sie können die Haselnüsse auch in einem Mörser zermahlen und dann in das Öl geben und es so angesetzt ein paar Tage stehen lassen.
  3. Geben Sie die angerösteten Haselnüsse in das Sonnenblumenöl. Sie können auch ein anderes Öl verwenden. Sie sollten nur dabei beachten, ein Öl zu wählen, das keinen starken Eigengeschmack hat, da dieser das Nussaroma verdecken könnte und es somit nicht richtig zur Geltung kommen lässt. Besorgen Sie sich außerdem besser ein Öl, das in einer dunkel gefärbten Flasche angeboten wird, also nicht dem Licht direkt ausgesetzt, ist, und keins, das in transparenten Behältern in den Regalen steht. Außerdem sollten Sie kein Öl kaufen, das in Plastikflaschen angeboten wird. Es gibt schädliche Inhaltsstoffe in Plastibehältern, die in die in ihnen aufbewahrten Lebensmittel migrieren können.
  4. Am besten verwahren Sie das Öl in einem verschließbaren Glas oder eine verschließbaren Flasche. Lassen Sie Ihr mit den Hasselnüssen angesetztes Öl mehrere Tage lang ziehen. Stellen Sie es dazu an einen dunklen Ort. Anders als bei Knoblauchscheibchen, die sie in Öl geben, braucht Haselnussöl einige Tage, bis das Nussaroma sich so im Öl entfaltet, dass es für Sie eine überraschende Gaumenfreude ist.

Haselnussöl können Sie zum Kochen verwenden (für Salate oder über eine Pizza geträufelt), aber auch für eine Haarkur. Innerlich wie äußerlich angewendet sorgt es i. d. R. für eine gesündere Haut. Auch als Zutat für Gesichtsmaskenrezeptur hat es sich bewährt.

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