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Harpenodapten - Schulwissen für den Alltag nutzen

Harpenodapten wurden im alten Ägypten die Seilspanner genannt, die es schafften, mittels eines einfachen Seils rechtwinklige Dreiecke zu erzeugen. Wenn Sie es den Harpenodapten gleichtun wollen, brauchen Sie nur ein Seil.

Nutzen Sie das Wissen der Harpenodapten.
Nutzen Sie das Wissen der Harpenodapten.

Anwendung des Verfahrens der Harpenodapten

In der Schule werden Sie dem Begriff Harpenodapten vermutlich im Matheunterricht begegnen. Vermutlich beruhen die Erkenntnisse von Pythagoras auf der Tätigkeit der Harpenodapten. So können Sie es nachmachen:

  1. Nehmen Sie ein Seil von beliebiger Länge.
  2. Knoten Sie 13 Knoten hinein, die alle exakt den gleichen Abstand zueinander haben. Das ist sehr ist sehr wichtig.
  3. Fassen Sie den 13. Knoten mit dem ersten Knoten zusammen. Da es nun nur noch 12 Knoten sind, spricht man auch von einer 12-Knoten-Schnur.
  4. Spannen Sie nun die Strecke zwischen dem ersten und dem sechsten Knoten straff.
  5. Zählen Sie nun drei Knoten ab und spannen Sie die restlich Schnur so, dass sowohl die drei Teile zwischen diesen Knoten straff sind, als auch die vier Teile zwischen dem ersten, der gleichzeitig auch der 13. Knoten ist.

Sie haben ein rechtwinkliges Dreieck erzeugt. So können Sie zum Beispiel auch mit den Teilen eines Zollstocks einen rechten Winkel prüfen, denn bei diesem sind die einzelnen Glieder auch gleich lang, genau wie die Teile des Seils bei den Harpenodapten. Noch heute wird dieses Wissen in dieser Form auf dem Bau genutzt.

Weiterleitung zum Satz des Pythagoras

Auf diese Weise wurden schon 2.300 vor Christus rechte Winkel erzeugte, ohne die weder der Bau von Tempeln, von noch Pyramiden möglich gewesen wären. Selbstverständlich gehörte die Zunft der Harpenodapten zur Priesterschaft und Ihr Wissen gab Ihnen eine große Machtposition.

  • Schauen Sie sich das Dreieck an. Die längste Seite hat die Länge fünf Teilstücke, die anderen Seiten drei und vier Stücke.
  • Da Ihnen der Satz des Pythagoras bekannt ist, quadrieren Sie die Seitenlängen. Sie erhalten 25, 9 und 16. Da 9 plus 16 bekanntlich 25 ist, verstehen Sie nun sicher, wieso auf diese Art ein rechtwinkliges Dreieck erzeugt werden kann.

Also schon 2.000 Jahre, bevor Pythagoras erkannte, dass das Quadrat über der Hypotenuse gleich der Summe der Kathetenquadrate ist, wussten die Harpenodapten zumindest, dass man aus den Strecken 3, 4 und 5 immer ein rechtwinkliges Dreieck erzeugen kann.

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