- 23.02.2011 Ina Seyfried
- gesunde Ernährung
- Verzicht auf viel Fleisch, Diäten und Alkohol
- Therapie von einem Arzt
- Medikamente
Purine sind chemische Verbindungen, die in Lebensmitteln wie Fleisch und Innereinen, vorkommen. Sie bilden den Grundstoff zum Aufbau von Nukleinsäure, welche Träger von Erbsubstanzen im Zellkern sind. Diese Purine werden im menschlichen Körper zu Harnsäure umgewandelt, gelangen dann in die Blutbahn und werden später über die Niere in Form von Urin und Stuhl ausgeschieden. Sind die Werte der Harnsäure allerdings zu hoch, kann dies im schlimmsten Fall zu Nierenerkrankungen, Nierensteinen oder Gicht führen. Sie sollten sich immer von einem Arzt behandeln lassen, denn nicht selten werden spezielle Medikamente benötigt.
So können Sie zu hohe Harnsäurewerte senken
- Purine, welche sich zu Harnsäure umwandeln, befinden sich in Innereien und Fleisch. Sie sollten den Verzehr dieser Nahrungsmittel stark einschränken.
- Fettige und üppige Speisen sollten nicht jeden Tag auf den Tisch kommen. Essen Sie bewusster und Sie tun etwas Gutes für Ihre Gesundheit.
- Andersherum können aber auch Nulldiäten und radikale Schlankheitskuren schuld daran sein, dass die Werte Ihrer Harnsäure zu hoch ist. Diese sind nicht nur für Ihren ganzen Körper belastend, sie sind extrem gesundheitsgefährdend.
- Zu hoher oder täglicher Alkoholgenuss kann Ihre Harnsäurewerte ebenso belasten und diese ansteigen lassen. Sie sollten Ihren Alkoholkonsum radikal reduzieren.
- Eine andere Ursache kann auch eine gestörte Harnsäureausscheidung der Nieren sein, welche durch Unterkühlung entstehen kann.
- Bestehen Vorerkrankungen und werden regelmäßig Medikamente eingenommen, sollte ein Arzt überprüfen, ob diese nicht der Grund für Ihre hohen Laborwerte sind. Ein Arzt sollte Sie und Ihre Harnsäurewerte regelmäßig kontrollieren und eine geeignete Therapie mit Medikamenten für Sie erstellen.