- 20.04.2011 Annett Atron
Die Hammond-Orgel basiert auf einem von Herrn Hammond erfundenem Elektromotor und war besonders in den 60er und 70er Jahren populär. Bevor Sie sich selbst ein solches Modell zulegen, sollten Sie sich mit dem Aufbau und den Funktionsweisen einer Hammond-Orgel vertraut machen.
Was Sie bei einer Hammond-Orgel beachten sollten
- Grundsätzlich gibt es zwei Haupttypen der Hammond-Orgel: die Konsolenmodelle und die Spinettmodelle.
- Konsolenmodelle verfügen über zwei Manuale mit jeweils 61 Tasten, während die Spinettmodelle über jeweils 44 Tasten auf den beiden Manualen verfügen.
- Aufgrund weiterer technischer Unterschiede kommt es bei diesen unterschiedlichen Modelltypen zu erheblichen Klangunterschieden.
- Vor dem Kauf einer Hammond-Orgel sollten Sie sich also vorab für einen Modelltyp entscheiden.
- Es ist unerlässlich, dass Sie sich vor dem Kauf auch möglichst umfassend mit mechanischen Aspekten wie Zugriegeln, Tone-Wheels, Effekten etc. auseinandersetzen, um die Qualität der Hammond-Orgel richtig einschätzen zu können.
- Wenn Sie ein Modell ins Auge gefasst haben, testen Sie dieses in jedem Fall ausgiebig vor einem Kauf.
- Als Erstes ziehen Sie jeden Zugriegel einzeln heraus und spielen alle Tasten durch, um zu überprüfen, ob auch sämtliche Töne funktionieren.
- Natürlich sollten bei diesem Check-up auch alle Effekte durchgeschaltet werden. Selbiges gilt für die Percussion inklusive aller Einstellvarianten.
- Bedenken Sie, dass gebrauchte Hammond-Orgeln in der Regel mehrere Jahrzehnte alt sind und gepflegt werden müssen.
- Erfragen Sie vor einem Kauf, ob und wann die Orgel zuletzt gewartet wurde, denn Reparaturen sind nicht nur zeitaufwendig, sondern können auch ganz schön ins Geld gehen.