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Hamburger Arroganz - ein Portrait

Einst galt Hamburg als die Stadt in Deutschland, in der die meisten Millionäre lebten. Die Reichen und Schönen - so hieß es jedenfalls - wollten größtenteils unter sich bleiben. Dies wiederum führte mitunter dazu, dass die "oberen Zehntausend" bei so manch weniger Betuchten als arrogant bzw. unnahbar galten. Insgesamt war es infolge dessen offenbar unvermeidlich, dass sich vor mehr als 25 Jahren die Band "Hamburger Arroganz" gründete. An sich wollten die Jungs ihrer Heimat seinerzeit einen ganz besonderen Tribut zollen. Heute ist die Band Kult - und Sie sollten unbedingt zwei, drei Dinge über die Hamburger Arroganz wissen.

Die Hamburger Arroganz besingt (auch) Hamburg in all seiner Schönheit.
Die Hamburger Arroganz besingt (auch) Hamburg in all seiner Schönheit.

Die Hamburger Arroganz - das sollten Sie über die Kult-Band wissen

  • Eine gewisse Portion "Zeitgeist", wie auch der gleichnamige Titel der Hamburger Arroganz verrät, kann man der Band - selbst, wenn man wollte - nicht absprechen.
  • Seit nunmehr über 25 Jahren gelingt es den Jungs rund um Frontmann und Produzent Arn Schlürmann auf eine sehr eigentümliche, aber reizvolle Weise, das "Wesen" der Hamburger an sich zu betrachten.
  • Thomas Marx, Young Hack Chi und Uwe Krop komplettieren die "Jungs", die - wie an ihren Texten nur unschwer zu erkennen ist, wirklich etwas zu sagen haben.
  • Besonders auffällig und markant ist da vor allem die Stimme Schlürmanns, die den Songs wie "Living' In Hamburg", "Willkommen im Tollhouse" oder "Mehr, Mehr, Mehr" in einer sehr speziellen Form gekonnt Ausdruck verleiht.

Eine Formation - unverzichtbar für Hamburg

  • Ursprünglich ist die Band eine Art Zusammenschluss aus kreativen Werbetextern. Und genauso wohldurchdacht und hochwertig sind demgemäß auch die Songtexte konzipiert.
  • Wenngleich es der Hamburger Arroganz zunächst hauptsächlich darum ging, ihrer Heimatstadt eine Liebeserklärung zu widmen, gab man mit der Zeit auch Partysongs wie zum Beispiel "Cowboys wollen mehr (meine Boots)" oder kritische Inhalte zum besten.
  • Das "Mini-Album" von 1988 ist dabei ebenso bekannt, wie "Junges Blut" aus dem Jahre 1991. Ersteres ist eher im Synth-pop-Disco-Style gehalten, während "Junges Blut" eher poppig anmutet.

Fakt aber ist: Wer Pop und Funk liebt, kommt mit der Funkband ebenso auf seine Kosten, wie Rock- und Jazz-Fans. Eindrucksvolle Beispiele der Gesangskunst diesbezüglich sind zum Beispiel die Songs wie "Lackwäsche & Äpfel mit Zuckerguß" oder "Kommando zurück".

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