Haltbarkeit beim Granatapfel erkennen - so klappt´s

Granatäpfel sind meistens rot. Granatäpfel sind meistens rot.
Schon vollkommen gereift und süß können Sie den Granatapfel auf den Märkten kaufen. Aber wie erkennen Sie seine tatsächliche Haltbarkeit und ob er innen noch gut ist ?
Luise v.d. Tauber
08.02.2012 Luise v.d. Tauber
Themen der Anleitung Erfrischung Essen Exotik Obst Vitamine
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Der Granatapfel bleibt lange frisch

  • Der Granatapfel wird erst von Baum gepflückt, wenn er vollständig ausgereift ist. Denn entgegen Ananas, Orange und Zitrone reift er nicht nach. Und obwohl die Hauptsaison von September bis Dezember ist, liegt die Frucht noch viele Wochen in den Supermärkten.
  • Bei niedrigen Temperaturen kann der Granatapfel problemlos mehrere Wochen bis Monate lang aufbewahrt werden, ohne den geringsten Qualitätsverlust einzubüßen. Er schmeckt dann immer noch frisch und behält sogar das wertvolle Vitamin C. 
  • Der Grund für die gute Haltbarkeit ist seine lederartige Schale, die außerdem mit einer wachsartigen Schicht versehen ist. Diese Schutzhaut verhindert schädigende Angriffe und ein schnelles Austrocknen des Fleisches.

Die Haltbarkeit erkennen

  • An der Haut des Granatapfels können Sie erkennen, ob er vor Kurzem gepflückt wurde oder die Haltbarkeit schon stark beansprucht wurde. Denn je länger die Lagerungszeit ist, desto mehr schrumpft die Schale.
  • Das bedeutet aber nicht, dass die Qualität schon beeinflusst ist. Erst wenn die Haut wirklich weich ist und sich mit dem Finger eindrücken lässt, sollten Sie das Fruchtfleisch und die Kerne nicht mehr essen. Natürlich gilt das auch, wenn die Schale aufgerissen und das Innere sichtbar ist. Ein Geruchstest gibt weiteren Aufschluss über die wirkliche Frische.
  • Für die Feststellung der tatsächlichen Reife des Granatapfels gibt es einen einfachen Trick. Klopfen Sie mit dem Finger auf die Schale und wenn ein metallischer Klang ertönt, ist er bereit zum Verzehr.

Ist die Haltbarkeit noch nicht überschritten, essen Sie ihn am einfachsten, indem Sie den kleinen Blütenrückstand abschneiden und die Schale mit der Hand auseinanderbrechen. Nun lassen sich die Kerne mit dem roten Fruchtfleisch mühelos herausholen.

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