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Halswirbel verschoben - was tun?

Halswirbel verschoben - für viele Menschen eine einleuchtende Erklärung für Ihre Beschwerden. Aber ist dem auch so und was können Sie dann tun?

Halswirbel können verschoben sein.
Halswirbel können verschoben sein.

Was Sie benötigen:

  • eine gründliche Diagnose

Wenn ein Halswirbel verschoben ist

Die Wirbelsäule ist ein äußerst komplexes Gebilde. Viele unterschiedliche Strukturen ermöglichen in ihrer Gesamtheit Stabilität und gleichzeitig Flexibilität. Besonders die Halswirbelsäule ist ein sehr flexibler Abschnitt, hier sind drehen, beugen, strecken, neigen und Kombinationen dieser Bewegungen möglich.

  • Natürlich können bei solch komplexen Strukturen Fehler auftreten. Im Falle der Wirbelsäule sind die häufigsten Probleme Bandscheibenvorfälle oder verschobene Wirbel. Allerdings steht auf einem anderen Blatt, ob diese auch Probleme machen.
  • Wenn Halswirbel verschoben sind, bedeutet das erst mal nichts weiter, als dass sie ihre ursprüngliche Stellung verlassen haben. Das muss keine Folgeprobleme nach sich ziehen, kann aber.
  • Oft entstehen bei einer Verschiebung eines Wirbels keine Schmerzen. Besonders in der Halswirbelsäule sind bei einer Verlagerung des Wirbels eher nervale Strukturen beeinträchtigt, auf die Druck oder Zug ausgeübt wird. Das kann sehr subtile Symptome auslösen oder auch schwere oder gar keine.

Ohne Diagnose keine Behandlung

  • Ob ein Halswirbel verschoben ist oder nicht, sollten Sie zunächst immer sauber diagnostizieren lassen. Ein Gang zum Orthopäden kann hier hilfreich sein, eher noch der Gang zu einem Physiotherapeuten, der in manueller Therapie ausgebildet ist oder zu einem Osteopathen.
  • Erst wenn eine komplette Diagnostik eine Verlagerung des Wirbels bestätigt, gilt es, diese mit eventuellen Beschwerden in Einklang zu bringen. Auch das kann eine echte Geduldsaufgabe werden.
  • Steht fest, dass der verschobene Halswirbel Probleme verursacht, gilt es zu prüfen, ob dieser durch ein anderes Problem getriggert wird. Das kann zum Beispiel der Fall bei unterschiedlichen Beinlängen sein. Wenn diese einen Beckenschiefstand verursachen, ist es möglich, dass die Halswirbelsäule kompensierend reagiert, eben mit einem verschobenen Wirbel. In diesem Fall nützt eine Intervention am Hals nichts, kümmern Sie sich stattdessen und die Beinlängendifferenz.
  • Ist Ihr Halswirbel ohne erkennbare Ursache verschoben und erklärt Ihre Probleme, lohnt eine Reposition, der Wirbel wird an seine ursprüngliche Stelle zurück befördert. Auch das gehört in die Hände eines Fachmenschen.
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