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Halsschmerzen schnell beseitigen - so klappt es

Halsschmerzen sind eine stark schmerzende Begleiterscheinung bei Entzündungen der Rachenschleimhaut, Rachenmandel oder Gaumenmandel. Die Entzündungen selbst werden durch Bakterien oder Viren, zum Beispiel Streptokokken ausgelöst. Typische Krankheiten mit starken Halsschmerzen sind die Mandelentzündung, Scharlach, Pfeiffersches Drüsenfieber und Diphterie.

Eism bestes Mittel gegen Halsschmerzen.
Eism bestes Mittel gegen Halsschmerzen.

Was Sie benötigen:

  • Eis
  • Eiswürffel
  • ein in kaltes Wasser getauchtes Baumwolltuch
  • einen Schal
  • Lutschtabletten

Halsschmerzen als Zeichen einer Entzündung

Im Anfangsstadium werden Sie im Hals ein Kribbeln, Brennen oder Trockenheitsgefühl verspüren. Die Ursache von starken Halsschmerzen sollten Sie zeitnah von einem Arzt abgeklären lassen. Besonders dann, wenn die Halsschmerzen über einen längeren Zeitraum ohne die typische Begleiterscheinung wie Fieber, aber mit zunehmenden Schluckbeschwerden, auftreten. Im schlimmsten Fall kann es sich um einen Tumor in der Speise oder Luftröhre handeln.

  • Das Schlucken und Trinken fällt Ihnen zunehmend schwer. Ihre Körpertemperatur steigt und Sie fühlen sich richtig krank. Kinder verweigern bei beginnenden Halsschmerzen das Essen und Trinken, besonders Säuglinge. Um mögliche Risiken und Folgeschäden zu vermeiden, sollten Sie möglichst bald einen Arzt zur Abklärung der Ursache aufsuchen.
  • Bis dahin können kleine Hausmittel die Halsschmerzen etwas lindern. Eine leicht betäubende und abschwellende Wirkung erreichen Sie mit kühlenden Maßnahmen.
  • Kindern kann mit Eis, kalten Getränken oder dem Lutschen von Eiswürfeln Linderung verschafft werden.
  • Ein in kaltes Wasser getauschtes Tuch wird die Halsschmerzen auch etwas dämpfen. Legen Sie dabei das Tuch vorsichtig um den Hals und verpacken es mit einem Schal. Aber Vorsicht, nicht jeder verträgt diese kühlende Maßnahme.
  • Eine Reihe von Halstabletten, Sprays oder Gurgel-Lösungen aus der Apotheke wirken schmerzbetäubend, antibiotisch und keimreduzierend. Und können bis zum Arztbesuch im Notfall eingenommen werden. Vorbeugend sollten Sie immer eine kleine Auswahl in der Hausapotheke vorrätig haben.
  • Diese Mittel bitte nur sehr sparsam verwenden, besonders bei Kindern kann es zu Schleimhautreizungen und Allergischen Reaktionen kommen. Beachten Sie unbedingt die Hinweise auf dem Beipackzettel und die Kindertauglichkeit.
  • Säuglinge dürfen keinesfalls Lutschtabletten oder Spray zur Linderung von Halsschmerzen erhalten.
  • Bei starken Halsschmerzen fällt das Essen sehr schwer. Flüssige und pürierte Nahrung wie Kartoffelbrei, Suppe oder Pudding eignen sich besser als harte Speisen.
  • Am wichtigsten ist die Aufnahme von reichlich Flüssigkeit. Die Schleimhäute werden feucht gehalten und mildert die Beschwerden. Die Auswahl der Getränke sollte keine Fruchtsäure enthalten. Die Fruchtsäure führt zu einer weiteren Reizung der Schleimhaut.
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