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Halsschmerzen bei Kindern lindern - so geht es den Kleinen bald wieder besser

Schluckbeschwerden und ein kratzendes Gefühl im Hals treten vor allem zu Beginn einer Erkältung auf. Bei Kindern können lästige Halsschmerzen besonders sanft mit klassischen Hausmitteln oder natürlichen Arzneien behandelt werden. Um den Kleinen eine rasche Schmerzlinderung zu verschaffen, können Sie außerdem auf entzündungshemmende Lutschtabletten zurückgreifen.

Halsschmerzen bei Kindern müssen stets gut beobachtet werden!
Halsschmerzen bei Kindern müssen stets gut beobachtet werden!

Was Sie benötigen:

  • Zitrone aus biologischem Anbau
  • Tabletten und Lösung mit Salbeiextrakt
  • Lutschtabletten mit Aluminiumhydrochlorid
  • Lutschtabletten mit Isländisch Moos
  • Mund- und Rachenspray mit Auszügen aus Calendula, Salvia und Echinacea
  • Homöopathische Einzelmittel: Apis, Phytolacca, Mercurius solubilis, Hepar sulfuris, Gelsemium
  • Schüssler Salz Nr. 4
  • Pflanzliche Tabletten aus Capsicum, Guaiacum und Phytolacca

Halsschmerzen bei Kindern effektiv und sanft behandeln

  • Klassische Hausmittel wie die wohltuende Zitronenauflage wirken besonders mild gegen Halsschmerzen bei Kindern. Schneiden Sie zur Herstellung des Wickels eine Zitrone aus biologischem Anbau in dicke Scheiben und wickeln Sie diese in ein Blatt Küchenkrepp. Anschließend kann die Auflage auf dem Hals platziert und mit einem Schal fixiert werden.
  • Besonders bei beginnenden Halsbeschwerden, die mit einem lästigen Kratzgefühl in der Rachengegend einhergehen, sollten Sie wirksame Lutschtabletten mit dem Wirkstoff des Isländisch Moos verwenden. Die Flechte sorgt auf sanftem Weg für eine Beruhigung der angegriffenen Schleimhäute.
  • Wenn bereits Schmerzen beim Schlucken auftreten, können Sie zusätzlich pflanzliche Tabletten einsetzen, welche schmerzstillende Pflanzenauszüge enthalten. Besonders bewährt haben sich in diesem Zusammenhang Arzneien, die neben Capsicum auch Phytolacca und Guaiacum enthalten.
  • Auch die Homöopathie hält zahlreiche Einzelmittel und darüber hinaus sehr wirksame Kombinationsmittel zur Linderung der Halsschmerzen bei Kindern bereit. Bei Schwellungsgefühl im Rachenbereich und starken Schluckbeschwerden hat sich der Einsatz von Apis bewährt. Entwickeln sich die Beschwerden zu stechenden, splitterartigen Halsschmerzen, sollten Sie zusätzlich Hepar sulfuris verwenden. Ein stark geröteter Rachen bei einer beginnenden Mandelentzündung wird am besten mit Phytolacca behandelt, während bei Entwicklung von Eiterherden im Rachen zusätzlich Mercurius solubilis eingesetzt werden sollte. Von zahlreichen Herstellern stehen darüber hinaus sehr wirksame homöopathische Kombinationspräparate zur Verfügung, welche die oftmals schwierige Einzelmittelwahl erheblich erleichtern.
  • Ergänzend zu der Einnahme von homöopathischen Streukügelchen, Tabletten oder Lösungen können Sie zusätzlich wohltuende Mund- und Rachensprays einsetzen, die aus mehreren Komponenten zusammengesetzt sind. Wirksame Auszüge aus Calendula, Echinacea und Salvia hemmen die Entzündung und lindern die Schmerzen.
  • Darüber hinaus verschafft das Schüssler Salz Nr. 4 (Kalium chloratum) als klassisches Mittel für die Schleimhäute rasche Linderung bei Halsentzündungen und Schmerzen im Rachenbereich.
  • Außerdem hat sich die Anwendung von Salbeibonbons oder Gurgellösungen mit Salbei bewährt. Dieser wirksame Pflanzenstoff hemmt die Entzündung und mindert dadurch die Schmerzen.
  • Eingeschränkt können Sie auch chemische Wirkstoffe zur Behandlung von Halsschmerzen bei Kindern einsetzen. Zulässige Medikamente enthalten beispielsweise Aluminiumchlorid, das desinfizierend wirkt und die Entzündung zurückgehen lässt. Für Kinder stehen wohlschmeckende Zubereitungen, zum Beispiel Lutschtabletten mit Zitronengeschmack, zur Verfügung. Bitte achten Sie unbedingt auf die korrekte Dosierung und die altersabhängigen Anwendungsbeschränkungen!

Bitte beachten Sie, dass die genannten Empfehlungen zur Selbstmedikation keinesfalls den Arztbesuch ersetzen. Insbesondere bei anhaltenden Beschwerden, Blutauswurf oder Fieber oder wenn Sie sich über die Ursache der Beschwerden im Unklaren sind, sollten Sie umgehend den Arzt konsultieren. Bevor Sie einem Kind ein Medikament verabreichen, lesen Sie bitte sorgfältig den Beipackzettel, insbesondere in Hinblick auf Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Apotheker oder Arzt um Rat!

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