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Hängematte in der Wohnung aufhängen - so gelingt's

Eine Hängematte ist ideal zum Entspannen und die-Seele-Baumeln-Lassen. Meistens ist eine solche im Garten oder auf der Terrasse angebracht. In der eigenen Wohnung geht dies allerdings auch und ist zudem originell. Doch beim Anbringen ist Vorsicht angebracht, damit Sie problem- und absturzfrei in Ihrer Matte entspannen können.

Hängematte in der Wohnung: Entspannung pur
Hängematte in der Wohnung: Entspannung pur

Was Sie benötigen:

  • Bohrmaschine
  • Dübel
  • Metallösen
  • Prüfgeräte zur Leitungssuche
  • Hammer
  • Metallstange

Den Hängemattenplatz in der Wohnung finden

  • Soll die Hängematte dauerhaft aufgehangen werden, ohne dass sie zwischenzeitlich wieder heruntergenommen wird, ist der Platz mit besonderer Bedacht zu wählen. Die Matte darf in Ihrer Wohnung nicht stören, sie sollte frei in beide Richtungen schwingen können und es sollte möglich sein, die Halterungen gut zu befestigen.
  • Um Ihre Hängematte aufzuhängen, benötigen Sie zwei Befestigungspunkte entweder an zwei direkt gegenüberliegenden oder an zwei über Eck liegenden Wänden Ihrer Wohnung. Diese sollten gut tragfähig und nicht zu dünn sein. Es gibt dünne Leichtbauwände, die nicht geeignet sind.
  • Sie benötigen zwei kräftige, am besten fingerdicke Dübel und ebenfalls zwei geschlossene, kräftige Metallösen, deren Stiel in die Dübel geschraubt wird. Die Kräfte, die auf die Wände wirken werden, sind nicht zu unterschätzen. Da sich die Hängematte unter Zug hin- und herbewegen wird, erhöht sich zudem die Belastung. Wenn Sie die notwendigen Teile besorgen und sich nicht sicher sind, beschreiben Sie im Fachgeschäft oder Baumarkt kurz, was Sie machen wollen. Man wird Ihnen das geeignete Material geben.
  • In den seltensten Fällen werden die Wände den idealen Abstand haben. Daher benötigen Sie eventuell noch zwei Stahlseile, Klemmen und kräftige Karabinerhaken. Prüfen Sie am besten beim Kauf der Matte, welches Zubehör schon dabei ist. Mit einer Schlagbohrmaschine können die Löcher in die Wand gebohrt werden. Vorher ist mit einem Prüfgerät nach Leitungen zu suchen. Mit einem Hammer werden die Dübel in die Wand geschlagen. Die Metallösen können entweder mithilfe einer Wasserpumpenzange eingedreht werden. Noch besser funktioniert eine passende, kleine Eisenstange, die durch die Öffnung der Öse geführt als Drehhilfe verwendet werden kann.
  • Wird die Matte in einer Wohnungsecke angebracht, ist es ratsam, darauf zu achten, dass diese auch frei schwingen kann. Sonst berühren Sie die Wand, gegebenenfalls unsanft. Verlagern Sie die Befestigungspunkte etwas weiter von der Ecke weg. Es empfiehlt sich, mit der Hilfe einer zweiten Person die beiden Enden der Matte an die angedachten Punkte zu heben und danach die Position zu bestimmen.
  • Bei Wänden mittlerer Festigkeit kann unterstützend jeweils eine Ankerplatte befestigt werden, an der aufgehängt wird.
  • Bei leichteren Wänden besteht die Möglichkeit, durch eine Stützkonstruktion die Hängematte doch befestigen zu können. Sie benötigen hierzu zwei dicke Balken aus Hartholz. Diese müssen vom Boden bis zur Decke reichen, an denen sie mit festen Winkeln befestigt werden. Zusätzlich sind sie in der Wand, an der sie stehen, durch mehrere Winkel zu befestigen. Danach können an den Balken die Haltepunkte für die Matte befestigt werden. Lassen Sie die Konstruktion durch einen Fachmann auf ihre Tragfähigkeit prüfen, wenn Sie sich nicht sicher sind. Eine Rücksprache mit dem Vermieter ist auch ratsam, wenn Sie nicht Eigentümer sind.
  • Es gibt auch spezielle, frei stehende Hängemattenhalterungen, die entweder als Set mit der Matte oder auch einzeln verkauft werden. Dann benötigen Sie keine Wandverankerung. Sie benötigen nur ordentlich Platz. 

Gute Entspannung.

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