Sie möchten Ihre Haare selbst färben und möchten die Gefahr für Ihre Haare dabei möglichst gering halten? Dieser Wunsch lässt sich leichter erfüllen, als Sie vielleicht glauben. Wenn Sie sich an einige Hinweise halten, wird es Ihnen schon bald nicht mehr schwerfallen Ihre Haare selbst zu färben und Sie können sich über das Ergebnis freuen.
- 23.05.2011 Annemarie Kremser
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
- alte Kleidung
- Handschuhe
- alte Handtücher
- Haarfarbe
- Zeit
- Ruhe
- eventuell Hilfe von Freunden
So gelingt das Experiment mit Ihren Haaren
- Zuerst einmal ist es wichtig, dass Sie sich entscheiden, ob Sie Ihre Haare färben oder tönen möchten. Wenn Sie sich noch nie zuvor an Haarfarben herangewagt haben, ist es sinnvoller die Haare zuerst einmal zu tönen. Der Vorteil des Tönens liegt darin, dass die Farbe auswaschbar ist. Falls Sie also nicht überall gleich stark angeht oder Ihnen der Farbton nicht gefällt, müssen Sie diesen Zustand nicht allzu lange ertragen. Außerdem schädigt Tönen die Haare nicht so stark wie Färben, da die Farbe nicht in die Tiefen des Haares eindringt, sondern sich nur auf die Oberfläche legt.
- Achten Sie außerdem darauf qualitativ hochwertige Farben zu kaufen, da diese die Basis für ein schönes Ergebnis auf Ihren Haaren bilden. Besonders einfach anzuwenden sind beispielsweise Farben, die sich als Schaum auftragen lassen. In diesem Fall hält sich gerade die Gefahr bei Anfängern in Grenzen, da das Haarefärben bei diesen Farben fast wie Haarewaschen funktioniert.
- Je nachdem, ob Sie sich für eine Farbe oder Tönung entscheiden, hält die Farbe zwischen vier und 10 Haarwäschen oder sogar dauerhaft. Sie müssen sich jedoch darüber im Klaren sein, dass gerade dunkel gefärbte Haare sehr schwer wieder zu verändern sind. Überlegen Sie sich diesen Schritt deshalb gut, da das Herauswachsenlassen viel Zeit und Geduld in Anspruch nimmt.
So halten Sie die Gefahr beim Färben gering
- Bevor Sie beginnen Ihre Haare zu färben, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen. Bekleiden Sie sich mit alter Kleidung, die schmutzig werden darf. Die Haarfarbe tropft meistens und kann unschöne Flecken auf der Kleidung hinterlassen. Legen Sie den Boden mit alten Handtüchern aus und legen Sie sich zusätzlich alte Handtücher bereit, mit denen Sie sich die frisch gefärbten Haare anschließend abtrocknen können. Außerdem sollten Sie von Anfang an Ihre Handschuhe tragen, um nicht mit den chemischen Farben in Berührung zu kommen.
- Achten Sie nun darauf die Haarfarbe möglichst schnell und gleichmäßig in Ihren Haaren zu verteilen. Je länger Sie warten, desto unterschiedlicher werden die Ergebnisse an der verschiedenen Stellen. Damit Sie wirklich alle Strähnen erwischen, ist es sinnvoll einen Kamm zum Verstreichen der Haarfarbe zu verwenden, nachdem Sie diese mit den Händen aufgetragen haben. Da die Haarsträhnen am Hinterkopf sehr schwer zu erreichen sind, können Sie sich hierbei Hilfe von Freunden einholen. Halten Sie sich bei der Einwirkzeit außerdem genau an die Anweisungen auf der Packung und spülen Sie Ihre Haare nach dem Färben aus, bis das Wasser klar ist. So vermeiden Sie unschöne Farbspuren auf Ihrem Kopfkissen.
- Um Ihre Haarfarbe nach den Färben möglichst lange und intensiv zu erhalten, sollten Sie außerdem auf Pflegeprodukte setzen, die speziell auf coloriertes Haar abgestimmt sind. Denken Sie auch daran, dass die Sonne Ihre Haare ausbleicht und diese somit heller werden. Spezielle Sprays können die Haare in der Sonne vor dem Ausbleichen schützen und sind gerade für den Urlaub am Strand zu empfehlen.