- 11.01.2011 Ina Seyfried
- Haarspezialist
- Arzt
Jeder Mensch hat im Durchschnitt ca. 100000 Haare auf dem Kopf, wovon fast 100 Haare am Tag ausfallen. Dies geschieht meist beim Haare waschen oder Kämmen. Fallen die Haare jedoch büschelweise aus und das sogar über Wochen oder Monate, sollte hier unbedingt eine Abklärung durch einen Arzt erfolgen, da es mehrere Typen von Haarausfall gibt und demnach auch mehrere Methoden um Haarausfall zu stoppen.
So stoppen Sie kreisrunden Haarausfall
- Kreisrunder Haarausfall kennzeichnet sich durch runde oder ovale Kahlstellen am Kopf, aber auch andere Körperhaare können ausfallen.
- Treffen kann das jeden Menschen, egal welches Alter oder Geschlecht. Meist haben diese Patienten auch Neurodermitis oder Allergien wie z. B. Heuschnupfen.
- Bei kreisrundem Haarausfall liegt eine Störung des Immunsystems vor, welches sich gegen die Zellen der Haarwurzel richtet.
- Helfen kann Ihnen hier ein Haarspezialist, denn mit der richtigen Behandlung können die Haare wieder nachwachsen. Über das Internet oder die gelben Seiten können Sie einen Fachmann in Ihrer Nähe finden.
Androgynetischen Haarausfall bekämpfen
- Diese Art von Haarausfall trifft wieder sowohl Männer als auch Frauen. Männer sind allerdings öfter davon betroffen, bei Frauen tritt dies meist mit den Wechseljahren auf.
- Bemerkbar macht sich dieser Haarausfall durch sogenannte Geheimratsecken und Kahlstellen am Hinterkopf, die bevorzugt Männer betreffen. Bei Frauen werden die Haare plötzlich dünner am Scheitel.
- Androgynetischer Haarverlust ist erblich bedingt. Hier liegt eine Überreaktion gegen das körpereigene Hormon Testosteron vor.
- Sobald Sie diesen Haarausfall bemerken, können Ihnen Präparate aus der Apotheke helfen. Diese werden auf die Kopfhaut aufgetragen und veranlassen das Wachstum der Haare. Aber auch ein Arzt kann Sie beraten und Ihnen geeignete Mittel verschreiben, um Ihren Haarverlust zu stoppen.
Diffusen Haarausfall stoppen
- Diffuser Haarausfall kann jeden treffen. Er lässt das Haar immer dünner werden, bis es schließlich komplett ausfällt.
- Hier liegt eine Störung des Haarwachstums vor, welches viele Auslöser haben kann. Hierzu gehören Stress, eine falsche Ernährung, die Einnahme von bestimmten Medikamenten aber auch eine Reaktion auf eine Chemotherapie oder eine Schilddrüsenerkrankung können schuld sein.
- Hier sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, der Sie gründlich untersucht und eine geeignete Behandlung für Sie findet. Diese kann sich über Monate hinziehen, doch Ihre Geduld wird mit Haarwachstum belohnt.