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Haarausfall im Winter - was tun?

Häufig im Herbst oder Winter leiden viele Frauen und Männer unter vermehrtem Haarausfall. Besonders auffällig ist dies, wenn die Haare lang sind. Doch was steckt hinter diesem Haarausfall und was kann man dagegen unternehmen?

Zählen Sie die Haare in Ihrer Bürste.
Zählen Sie die Haare in Ihrer Bürste.

"Fellwechsel" im Winter

  • Auch wenn Sie sich Sorgen wegen ausfallender Haare im Winter machen, sollten Sie sich zuerst einmal entspannen. Nicht alles, was nach einem Haarausfall aussieht, ist auch einer.
  • Im Schnitt verlieren Sie 100 bis 150 Haare pro Tag. Nicht nur die Haare, die Sie im Waschbecken sehen, zählen dazu. Tagsüber, draußen, beim Kämmen und Waschen verlieren Sie ständig Haare, ohne es zu merken.
  • Machen Sie sich ruhig die Mühe und zählen Ihre ausgefallenen Haare. Finden Sie im Waschbecken mehrere Tage hintereinander mehr als 150 Stück, können Sie von übermäßigem Haarausfall sprechen.
  • Hinter diesem Phänomen kann aber ein natürlicher Vorgang stecken. Unsere Vorfahren waren früher behaart und durchgingen zum Winter und im Frühjahr einen Fellwechsel. Bis zu einem gewissen Grad kann man diesen "Fellwechsel" auch noch heute am Haarausfall beobachten.
  • Häufig tritt im Winter aber auch die sogenannte Herbstdepression auf. Für Ihren Körper bedeutet sie einen enormen Stress, auf den er unter Umständen mit Haarausfall reagiert.

Haarausfall als Mangelerscheinung

  • Neben dem saisonal normalen Haarausfall und der Herbstdepression können auch verschiedene Nährstoffmängel Ursache für einen Haarausfall sein.
  • Wenn Sie zum Beispiel häufig Durchfall haben, viel Alkohol trinken oder ständig Diät betreiben, kann es sein, dass Sie nur vermindert Vitamine und Mineralstoffe aufnehmen. Diese fehlen Ihrem Körper, sodass er mit Haarausfall reagiert.
  • Die verschiedenen Vitamine der B-Gruppe werden unter anderem für die Herstellung von Finger- und Fußnägeln sowie der Haare benötigt. Normalerweise nehmen Sie diese Vitamine über die Nahrung ausreichend zu sich; bei starken Belastungen kann sich jedoch ein Mangel einstellen. In Vollkornprodukten sind häufig B-Vitamine enthalten, die Sie essen sollten.
  • Bei einem Eisenmangel kann es ebenfalls zu Haarausfall - nicht nur im Winter -  kommen. Eisen ist in Fleisch enthalten, was bei einem Mangel auf dem Nahrungsplan stehen sollte. Ein verschriebenes Eisenpräparat kann Ihnen helfen, den Mangel auszugleichen.
  • Es gibt verschiedene weitere Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die am Aufbau der Haare beteiligt sind. Damit Sie aber nicht wahllos Nahrungsergänzungsmittel schlucken und eventuell eine Überdosierung riskieren, sollten Sie bei anhaltendem Haarausfall im Winter Ihr Blut auf einen möglichen Mangel beim Arzt untersuchen lassen.
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