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Gutes Einsteiger-Dirt/Street-Bike - darauf sollten Sie beim Kauf achten

Ein Dirt/Street Bike kann richtig viel Spaß machen. Aber nur dann, wenn Sie sich für das richtige entscheiden. Vor allem als Einsteiger sollten Sie beim Kauf des Rads einige Dinge beachten. Wie Sie ein gutes Anfängerrad finden können, erfahren Sie hier.

Dirt/Street-Bikes gibt es auch für Einsteiger.
Dirt/Street-Bikes gibt es auch für Einsteiger. © Erhardt_Christoph / Pixelio

Gutes Einsteiger-Dirt/Street-Bike - der Rahmen

  • Eine Sache, über die sich jeder Einsteiger beim Kauf des ersten Dirt/Street Bikes Gedanken machen sollte, ist der Rahmen des Rads. Entscheiden Sie sich für einen kleinen Rahmen, so eignet der sich für das Springen sehr gut, während das ganz normale Fahren hier Probleme machen kann.
  • Entscheiden Sie sich für einen größeren Rahmen und eine einigermaßen lange Sattelstütze, so kann mit dem betreffenden Bike gut gefahren werden, während sich beim Springen und Dirten entsprechende Nachteile ergeben.
  • Für einen Einsteiger sollten jene aber nicht so gravierend sein, weil dieser das Dirten und Springen anfangs so oder so erst in kleinem Maße und mit niedriger Schwierigkeit ausprobieren muss, bevor er zu schwierigeren Operationen übergehen kann.
  • Daher empfiehlt sich ein größerer Rahmen, wenn Sie sich zunächst einmal an das Fahrgefühl auf einem Dirt Bike gewöhnen müssen.
  • Trotzdem sollten Sie sich beim Händler entsprechend erkundigen, welcher Rahmen zu Ihnen persönlich am besten passen könnte, da auch die Körpergröße eine Rolle spielen kann.

Was Sie noch beachten sollten

  • Sie sollten unbedingt wissen, dass alle Räder, die als reine Dirt Bikes angeboten werden, für Anfänger zu speziell sind, weil sie eigentlich nur zum Dirten eingesetzt werden können und nicht als Street Bike genutzt werden sollten. So hat das reine Dirt Bike generell Singlespeed und eine stabile Federgabel, die bei Einschlägen abdämpfen soll.
  • Ein gutes Dirt/Street Bike, das sich für Einsteiger eignet und auch zum normalen Fahren eingesetzt werden kann, geht mehr in die Richtung Freeride-Hardtail, so beispielsweise ein Cube Rad.
  • Seien Sie sich beim Kauf und der Preiskalkulation darüber im Klaren, dass nicht nur das Rad selbst Sie einiges kosten wird. Berechnen Sie auch die Pflichtausstattung wie Helm und Handschuhe mit ein - ohne die geht nämlich gar nichts.
  • Sie sollten sich gleich mehrere Helme zulegen. So bieten sich ein normaler Helm für Touren und ein Integralhelm für das Dirten beziehungsweise Springen an. Die gewählten Handschuhe sollten dringend lange Finger haben.
  • Auch Knie- sowie Schienbeinschoner sollten Sie sich besorgen. Haben Sie vor, auch wirklich waghalsige Sprünge mit dem Dirt/Street Bike auszuführen, empfiehlt es sich zudem, sich eine Protektorenjacke zuzulegen, wenn diese auch nicht zur Pflichtausstattung gehört. Letztlich ist für die Schutzausstattung mit Kosten von 200 - 300 Euro zu rechnen.

Haben Sie sich für ein gutes Rad entschieden und brechen Sie zu Ihrer ersten Tour auf, so sei Ihnen viel Glück und selbstverständlich viel Spaß gewünscht. Und passen Sie gut auf sich auf, denn ganz ungefährlich ist kein Extremsport.

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