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Gute Outdoor-Messer kaufen - worauf Sie achten sollten

Wenn Sie viel in der Natur unterwegs sind, ganz gleich ob im heimischen Forst oder beim Trekking in der großen, weiten Welt, darf ein gutes Outdoor-Messer nicht fehlen. Egal ob zum Holzhacken, beim Lagerbau oder beim Kochen, ein solches Messer hat unzählige Einsatzfelder. So umfangreich die Einsatzgebiete sind, so hoch sind auch die Anforderungen an ein gutes Outdoor-Messer. Das sollten Sie daher beim Kauf beachten.

Ein Outdoor-Messer ist ein treuer Begleiter.
Ein Outdoor-Messer ist ein treuer Begleiter.

Diese Anforderungen bestehen an eine Outdoor-Klinge

  • Die Art der Anforderungen, die an Ihr Outdoor-Messer bestehen, bestimmen Sie letztlich selbst. Wenn Sie das Messer nur für gelegentliche Schnitzarbeiten und zum Brotschneiden auf Wanderungen verwenden möchten, ist ein anderes Messer sinnvoll, als wenn Sie halbe Wälder abholzen wollen.
  • Für feinere Arbeiten eignen sich Klappmesser. Diese haben zumeist relativ schmale Klingen, was ein sehr präzises Arbeiten ermöglicht. Sie nehmen zudem wenig Platz weg, sind leicht und lassen sich unauffällig transportieren.
  • Für gröbere Arbeiten, wie etwa Holzhacken, sollten Sie sich in jedem Fall ein großes Messer mit feststehender Klinge zulegen. Diese sind für gewöhnlich äußerst stabil, bedürfen nur eines geringen Pflegeaufwands und sind wie gemacht für das Leben in Wald und Wildnis. Entsprechende Outdoor-Messer sind jedoch zumeist um einiges schwerer und größer als ihre klappbaren Cousins.
  • Grundsätzlich sollte ein gutes Outdoor-Messer stabil gebaut sein. Je einfacher die Bauweise, desto unanfälliger für Störungen ist sie und desto einfacher ist das Messer zu reinigen. Außerdem sollte Ihre zukünftige Klinge einfach zu schärfen sein, eine scharfe Schneide annehmen und diese Schärfe auch noch möglichst lange halten.

So erkennen Sie ein gutes Messer

  • Ein gutes Outdoor-Messer erkennen Sie zumeist am Preis. Bis auf einige rühmliche Ausnahmen, wie das schwedische "Mora", gilt: Was nichts kostet, ist auch nichts.
  • Ein großes, feststehendes Messer sollte in jedem Fall über einen Flacherl verfügen. Das bedeutet, dass Griff und Klinge aus einem Stück geschmiedet sind und eine fast gerade Linie bilden. Sind auch noch Knauf und Parierelement aus einem Stück Stahl geschmiedet, spricht man von einem Vollintegralmesser. Dies ist die stabilste Messerbauweise.
  • Messer mit Kurzerl, bei denen nur ein kleiner Teil des Klingenstahls tatsächlich in den Griff übergeht, sind für Hackarbeiten ungeeignet. Das Gleiche gilt für Messer, bei denen Klinge und Griff aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Diese sollten Sie weiträumig umgehen.
  • Wenn Sie ein Outdoor-Messer kaufen, sollten Sie auch sicherstellen, dass dieses über ein Parierelement verfügt, das ein Abrutschen in die Schneide verhindert. Der Griff sollte auch in nassem Zustand noch rutschfest sein. Hierfür werden oft Kunststoffe wie etwa Kraton oder Mikarta verwendet.
  • Bei einem guten Outdoor-Messer, ganz gleich ob Klappmesser oder feststehend, darf es zu keinem Zeitpunkt zu einem Klingenspiel oder beweglichen Teilen kommen. Ist dies der Fall, sollten Sie Ihre Finger von dem Messer lassen.
  • Welcher Messerstahl der Richtige für Sie ist, hängt sehr von Ihren Anforderungen ab. Ein gutes Messer gibt klare Auskunft darüber, aus welchem Stahl es gefertigt ist, etwa "Böhler N 690". Aussagen wie "Edelstahl" sind unbrauchbar und lassen auf Ramsch schließen.

Viel Erfolg beim Messerkauf und viel Spaß mit Ihrem neuen Begleiter.

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