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Gute Lernmethoden - Tipps

Lernen will gelernt sein. Dabei kommen diverse Methoden in Betracht, die das Wissen kompakt und übersichtlich gestalten. Gute Lernmethoden geben nicht eine Variante vor, sondern sollten an die Gewohnheit, den Lerntyp und den Zeitfaktor anknüpfen, damit das Lernen effektiv erfolgt.

Das Lernen sollte individuell erfolgen.
Das Lernen sollte individuell erfolgen.

Was Sie benötigen:

  • Block
  • Karteikarten
  • Marker
  • Buntstifte
  • Lineal
  • Aufnahmegerät (Handy; Smartphone, etc.)
  • Pausen

Gute Arten, sich Wissen anzueignen

Mit diversen Lernmethoden können Sie sich gut das Wissen aneignen, das für Prüfungen, in der Uni, Schule, Freizeit oder im Beruf vorausgesetzt wird.

  • Das Lernen erfolgt grundsätzlich individuell. Somit sollten sich gute Lernmethoden an Ihren Lerntyp orientieren, ansonsten sollten Sie diese Lernmethoden nach Ihren Gewohnheiten ausrichten und anpassen.
  • Sie sollten für gute Lernmethoden vor allem davon ausgehen, dass Sie sämtliches Wissen beherrschen. Dazu sollten Sie bewusst den Stoff und die Inhalte bewältigen, um danach das unterbewusste Lernen ebenfalls zu Ihrem Vorteil zu nutzen. Gute Lernmethoden knüpfen dabei, unabhängig von der Methode selbst, an unterschiedliche Speicherarten des Gehirns an.
  • Grundsätzlich ist die Wiederholung ein relevanter Faktor bei der guten und dauerhaften Aneignung von Wissensinhalten. Darüber hinaus sollten Sie alle Faktoren, die Sie ablenken könnten, abstellen, sodass Sie über genügend Konzentration verfügen und bei der Sache sind, somit sich ausschließlich auf das Lernen selbst konzentrieren können.

Diverse Lernmethoden kombinieren

Grundsätzlich können Sie eigene gute Lernmethoden entwickeln, oder alternativ an bestehende anknüpfen und diese mit individuellen und eigenen Elementen ergänzen und für sich effektiver gestalten.

  1. Wenn Sie eine große Menge von Wissensinhalten zu bewältigen haben, sollten Sie sich frühzeitig einen Überblick verschaffen und zeitmäßig dieses Wissen und die Inhalte in Lernanschnitte einteilen. Beispielsweise können Sie ein Thema in einer Woche oder in wenigen Stunden durcharbeiten, je nachdem, wie komplex dieses gestaltet ist.
  2. Währenddessen sollten Sie das Wissen auf einem Zettel bzw. Block exzerpieren, das bedeutet, dass Sie die Inhalte über Abschnitte zusammenfassen, während Sie die Inhalte lesen, verstehen und geistig durchdringen. Die wichtigsten Inhalte heben Sie mit Marker hervor, unterstreichen mit vorher fest gelegten Farben bestimmte Punkte, die besonders relevant sind, und unterstreichen diese mit einem Lineal.
  3. Damit Sie über eine bessere Übersicht verfügen, sollten Sie diese exzerpierten und selbst formulierten Inhalte nochmals zusammenfassen, und zwar auf Karteikarten, bei denen Sie nochmals die Schlagworte farbig hervorheben. Im Hintergrund können Sie ein Schlagwort in dieser Phase dann inhaltlich füllen, da Sie beim ersten Lesen und Zusammenfassen diese bereits geistig durchdrungen und verstanden haben.
  4. Nehmen Sie diese Karteikarten in der Freizeit mit, schauen sich diese immer wieder an, denn auf diese Weise wird das Wissen automatisch abrufbar, ähnlich dem Phänomen des sog. fotografischen Gedächtnisses.
  5. Sie können das so komprimierte Wissen mit der Erkenntnis der Inhalte auch auf Aufnahmegeräte bannen, sodass Sie, wenn Sie der eher akustische Lerntyp sind, diese guten Lernmethoden mit eigenen Worten ergänzen und statt der Karteikarten sich die Aufnahmen immer wieder anhören, damit das Wissen unterbewusst geprägt wird. Dieses äußert sich darin, dass Sie nach einiger Zeit das Wissen "mitsprechen" können, Sie somit keine bewusste Anstrengung mehr unternehmen müssen, um sich zu erinnern. Spätestens in dieser Phase haben Sie den Stoff gelernt und beherrschen diesen "im Schlaf".

Nutzen Sie auch moderne gute Lernmethoden via PC, sodass Sie eigene Übersichten, Schaubilder, Präsentationen entwickeln, sodass bei dieser Arbeit Sie bereits einen guten Lerneffekt erzielen. Auch Pausen sollten Sie individuell einplanen, damit Sie geistig entspannen und mit frischer Energie erstens alles vor dem geistigen Auge wiederholen, zweitens den weiteren Stoff lernen können.

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