Sie lieben Mozart und Co und möchten auch Ihre Kinder für klassische Musik begeistern? So bekommen Sie die kleinen mit Begeisterung ans Klavier und werden bald gute Klavierlieder durch ihr Haus klimpern hören.
- 07.12.2011 Ariane Windsperger
So begeistern Sie Kinder für gute Klavierlieder
- Bei Klavierliedern für Kinder sollten Sie darauf achten, dass die Musik eingängig ist.
- Am besten lassen Sie Ihr Kind die Klavierlieder vorher einige Male anhören, sodass es weiß, wie die Klavierlieder klingen sollten und sich die Melodie gut verinnerlicht. Auf diese Weise ist das Nachspielen für das Kind viel leichter.
- Spielen Sie Klavierstücke auch als Untermalung beim Essen oder anderen Aktivitäten, denn auf diese Weise lernen Kinder Chopin und Mozart ohne Zwang kennen.
- Es ist hilfreich, wenn die Kinder die Texte zu den Liedern kennen und sie mitsingen können. Kennen Sie keine Texte, dann versuchen Sie, welche zu dichten.
- Es ist hilfreich, wenn die Lieder eingängig und leicht sind. Bekannte Kinderlieder wie „Backe, backe Kuchen“, „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ usw. sind meist sehr beliebt, vor allem bei kleineren Kindern.
- Auch bekannte Melodien aus der Werbung wie „Mc Donald’s - ich liebe es“ oder „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“ können gute Klavierlieder sein und bringen Abwechslung und Spaß ins Üben.
- Für größere Kinder sind sogar auch Oldies, Rock- und Mettallstücke zum Beispiel von Bands wie Simon & Garfunkel, Metallica oder Nirvana geeignet.
Klavier spielen leicht gemacht
- Lassen Sie die Kinder versuchen, selber die Melodie nachzuspielen, ohne die Noten vorher zu kennen.
- Besonders eingängig ist die sogenannte Fünfton-Musik auch als Pentatonik bekannt. Pentatonik bedeutet, dass die Tonleitern und Tonsysteme aus fünf unterschiedlichen Tönen bestehen.
- Doch genau, wie die Fünf-Tonlage hilft, kann sie auch auf Dauer destruktiv sein. Die Kinder sollten sich nicht daran gewöhnen, dass die Finger immer auf denselben Tasten kleben bleiben, denn sonst verlieren sie Flexibilität und Beweglichkeit und können zum Beispiel das C nur noch mit dem Daumen spielen.
- Lassen Sie Ihre Kinder auch einfach mal improvisieren. Man muss nicht immer nach Noten spielen. Auch selber „komponierte Stücke“, also einfaches „Geklimpere“ können gute Klavierlieder sein, denn Sie vermitteln den Kindern Spaß am Klavier.
- Egal wie viel Spaß das Einüben der Kinderlieder auch macht: Pausen sind wichtig, machen Sei keinen Drill aus dem Üben. Bieten Sie in den Pausen Tee und Kekse.
- Lassen Sie kleine Kinder nie länger als zehn oder fünfzehn Minuten am Stück üben, da sonst Konzentration und Freude leiden.