- 31.01.2012 Thomas Detlef Bär
Mit dem Treffen einiger Vorbereitungen beginnt das Polieren eines Autos. Wenn es Ihnen möglich ist, verrichten Sie die Pflege von Lack im Schatten oder bei bedecktem Himmel. Das Arbeiten in der Sonne ist nicht nur eine schweißtreibende Angelegenheit, bei den meisten Pflegeprodukten, selbst bei einer guten Autopolitur, wird das Polierergebnis bei Sonnenbestrahlung auch nicht sonderlich gut.
Gute Autopolitur ist kein Ersatz für eine Lackreinigung
Vor dem Beginn der Polierarbeiten sehen Sie sich den Zustand des Autos und im Speziellen die Autolackierung an. Davon hängt ab, wie Sie weiter vorgehen.
- Glänzt der Lack noch schön und sind keine Farbtonunterschiede sichtbar, können Sie mit dem Polieren sofort beginnen.
- Bei milchig wirkenden beziehungsweise glanzlosen Teilflächen auf Motorhaube, Dach oder den Oberseiten der Kotflügel müssen Sie mit einem Lackreiniger eine Vorbehandlung durchführen.
- Schmutz auf der Lackierung und die oberste Schicht der Lackierung entfernt ein Lackreiniger mit seinen feinen Schleifpartikeln.
- Selbst eine gute Autopolitur kann Ihnen diesen anstrengenden Arbeitsgang nicht ersparen, wenn Sie Wert auf wie neu glänzenden Lack legen.
- Seien Sie bei der Arbeit mit Autopolierwatte und Lackreiniger besonders an Kanten der Karosserie vorsichtig. Bei einem zu intensiven Bearbeiten können Sie leicht die Decklackierung bis zur Grundierung durchschleifen.
Universell einsetzbares Lackpflegemittel zum Polieren verwenden
- Wenn Sie sich nach einer guten Autopolitur umschauen, achten Sie darauf, dass das Pflegemittel universell verwendbar ist. Das heißt, dass Sie die Politur an allen außen am Fahrzeug vorkommenden Untergründen (auch Gummi, Kunststoff) anwenden können.
- Einige Polituren, die nicht über die entsprechende Rezeptur verfügen, hinterlassen oftmals hässliche Flecken. Sie können die Flecken nur schwer wieder entfernen.
- Beim Polieren halten Sie eine Reihenfolge ein. Begonnen wird mit dem Dach. Sie arbeiten sich in Richtung oben nach unten vor.
- Sind größere Flächen wie Motorhaube und Dach poliert und die Fläche ist abgetrocknet, entfernen Sie Politurreste mit einem frischen Ballen Polierwatte. Arbeiten Sie mit der Watte immer mit Kreisbewegungen.
Verwenden Sie in jedem Fall ein speziell vorgesehenes Pflegemittel bei der Autopflege und nicht etwa ein Universalreinigungsmittel aus dem Haushalt. Eine gute Autopolitur kann einen durch Backofenspray geschädigten Lack nicht so einfach reparieren.