Gruselgeschichten für Kinder erfinden

Gekonnt gruseln. Gekonnt gruseln.
Gruselgeschichten sind für Kinder die perfekte Beschäftigung bei Pyjama- oder Halloweenpartys. Mit der richtigen Stimmung und der passenden Geschichte fesseln Sie auch das mutigste Kind.
Diana Kossack
28.12.2011 Diana Kossack
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Fantasie
  • Kerzen
  • Ausgehöhlte Kürbisse
  • Fähigkeit, zu fesseln

Die richtige Atmosphäre für Gruselgeschichten

  • Gruselgeschichten für Kinder lassen sich am besten mit der passenden Atmosphäre verkaufen. Ein hell erleuchtetes Zimmer wird wohl kaum für Angstschauer bei den Kids sorgen.
  • Dunkeln Sie am besten das Zimmer ab. Lassen Sie die Jalousien oder Rollladen runter, zünden Sie Windlichter in ausgehöhlten Kürbissen an und hängen Sie fluoreszierende Skelette auf, die ein geheimnisvolles Licht auf das Zimmer werfen.
  • Findet Ihr Gruselabend draußen in der freien Natur statt? Umso besser, denn hier können Sie die natürlichen Geräusche der Umgebung für sich nutzen und diese gekonnt in Ihre Erzählung einfließen lassen. Heult ein Hund in der Ferne, könnte das Geist einer Legende sein, der sich nun Ihnen und den Kindern nähert. Sie werden spüren, wie die Kinder näher an Sie heranrutschen.
  • Besteht die Möglichkeit, ein Lagerfeuer anzuzünden, nutzen Sie diese. Das Knacken der Flammen wird mit den Geräuschen des Waldes um Sie herum eine einzigartige Spannung aufbauen, die sich auf dem Höhepunkt Ihrer Gruselgeschichte entladen wird.
  • Auch eine Nachtwanderung ist der ideale Zeitpunkt für eine Gruselgeschichte. Die undurchdringbare Dunkelheit und die Geräusche der Tiere des Waldes werden Kinderherzen schneller schlagen lassen.


Gruselmärchen für Kinder spannend erzählen

  • Haben Sie die perfekte Atmosphäre aufgebaut, beginnen Sie mit der Geschichte. Sprechen Sie dabei immer leise – so als hätten Sie Angst, es könnte Sie jemand hören.
  • Erfinden Sie einen Geist, der noch immer auf der Erde wandelt, und dort sein Unwesen treibt.
  • Bauen Sie in Ihre Geschichte Gegebenheiten aus dem Alltag der Kinder ein („Leise öffnete der Geist die Tür zum Schlafraum, in dem leise die Atemgeräusche der Kinder zu hören waren. Unauffällig umschwebte der Geist die Kinder – auf der Suche nach dem perfekten Augenblick, in dem er seine dunkle Seite ausleben kann.“)
  • Nutzen Sie bei Ihrer Erzählung die Geräusche der Umgebung. Ein Knacken im Wald könnte der Geist sein, der sich gerade sein neues Opfer sucht oder eine neue Untat ausheckt.
  • Vergessen Sie nicht den Spannungsmoment – der Moment, in dem sich die Kinder erschrecken. Springen Sie bei Ihrer Erzählung plötzlich auf und werden Sie lauter. Das Entsetzen der Kinder ist Ihnen gewiss.
  • Lassen Sie das Ende der Geschichte offen. So können Sie sicher sein, dass die Kinder noch lange nach der Erzählung an den Geist denken.
  • Gelungene Gruselgeschichten für Kinder sollten Ihrer Fantasie und anhand der Beobachtung der Kinderreaktionen entspringen.

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