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Grundstücksverkauf - so geht's ohne Makler

Wenn Sie Ihr Grundstück verkaufen wollen und keine Lust auf Zahlung von Maklergebühren haben, müssen Sie selbst versuchen einen Käufer zu finden. Außerdem müssen Sie sich auf eine Anzahl von Behördengängen vorbereiten. Ein Grundstücksverkauf sollte auf jeden Fall gut vorbereitet sein.

Durch den Verkauf Ihres Grundstücks, können die Träume des Käufers wahr werden.
Durch den Verkauf Ihres Grundstücks, können die Träume des Käufers wahr werden.

Was Sie benötigen:

  • Grundstück
  • Käufer
  • Grundbuchauszug
  • Auszug aus dem Liegenschaftsbuch

Vor dem eigentlichen Grundstücksverkauf

  • Bevor Sie sich auf die Suche nach einem Käufer machen, müssen Sie erst einmal alle, für den Verkauf relevante, Dokumente zusammentragen. Diese Aufgaben werden normaler Weise von einem Makler übernommen, aber da Sie sich diesen sparen möchten, muss es von Ihnen selbst erledigt werden.
  • Zuerst geht es auf das für Sie zuständige Amtsgericht. Hier müssen Sie sich einen Grundbuchauszug beschaffen. Der Grundbuchauszug besagt wer der Eigentümer des angefragten Grundstücks ist. In Ihrem Fall hätten Sie also hier ein Dokument welches bestätigt, dass Sie Eigentümer des Grundstücks sind. In gleicher Weise sieht man, an Hand des Grundbuchauszuges, ob irgendwelche Ansprüche Dritter bestehen.
  • Wenn Sie den Grundbuchauszug besorgt haben, geht es auf das Katasteramt. Hier können Sie einen Liegeplan Ihres Grundstücks bekommen. Dieser Plan könnte wichtig für den Notar sein, falls Ihr Käufer finanzieren möchte. Aber auch wenn es nicht um eine Finanzierung geht ist es immer gut, wenn der Notar einen Liegenschaftsplan in Händen hält.
  • Mit diesen beiden Dokumenten in den Händen, können Sie sich auf die Suche nach Käufern machen. Gut geeignet für diesen Zweck dürften Kleinanzeigen in der örtlichen Tagespresse, sowie Anzeigen auf Internetplattformen sein.
  • Haben Sie einen Käufer gefunden sollten Sie überprüfen ob Ihr Käufer überhaupt über die finanziellen Mittel verfügt, um Ihr Grundstück überhaupt zu kaufen. Dies ist sicher eine etwas heikle Angelegenheit, sollte aber auf alle Fälle von Ihnen überprüft werden, denn wenn Sie schon alles in die Wege geleitet haben und ein Notartermin festgesetzt wurde, kann es durchaus sein das Sie bei Nichtzustandekommens des Verkaufs auf den Notargebühren sitzen bleiben und das ist gar nicht wenig.

Haben Sie das alles erledigt können Sie zum eigentlichen Grundstücksverkauf kommen, hierzu sollten Sie einen Notartermin anberaumen.

Der eigentliche Grundstücksverkauf

  • Beim ersten Notartermin sollten beide Seiten Ihre Ausweispapiere mitbringen. Der Grundstückverkäufer, also Sie müssen alle Dokumente wie Grundbuchauszug und Liegenschaftsplan vorlegen.
  • Wenn der Notar die Dokumente in Augenschein genommen hat, wird er mit Ihnen und Ihrem Käufer, einen Kaufvertrag aufsetzen. Der Notar wird die wichtigsten Sachen fragen und in den Kaufvertrag einfließen lassen. Wenn alle Fragen geklärt sind, wird es noch einige Wochen dauern, bis der Notar sich bei Ihnen wieder meldet und einen Termin zum Kaufabschluss macht.
  • An Notarkosten werden zwischen 1,5% und 2,5%, vom eigentlichen Verkaufspreis, auf Sie oder den Käufer zukommen, je nach dem wie Sie sich mit dem Käufer geeinigt haben. Mit Zahlung des Notars ist der Grundstücksverkauf dann gültig und Sie haben es auch ohne Makler geschafft.
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