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Grundlagen des Functional Training

Grundlagen des Functional Training3:08
Video von Helpster Redaktion3:08

Functional Training ist eine intuitive Trainingsmethode aus den USA, welche den ganzen Körper fit hält. Beim Functional Training dient der Körper als Trainingsgerät. Was die Methode von anderen Fitnessarten unterscheidet, erklären Fitnesstrainer Ralf und Sergio im Video.

Statische und dynamische Übungen

Im Functional Training gibt es grundsätzlich zwei Bewegungsformen. Einerseits die statischen Übungen und andererseits die dynamischen Übungen. Bei den statischen Übungen werden die Bewegungen bis zu eine Minute gehalten. Die dynamischen Übungen finden in ständiger Bewegung statt. Statische Übungen sind beispielsweise statische Squats – ähnlich der Kniebeuge. Dynamische Übungen sind etwa die sogenannten Full Extensions (Strecksprünge) oder die Burpees, welche sich immer größerer Beliebheit erfreuen.

Vier wichtige Punkte des Functional Trainings:

  1. Atmung: Die Atmung ist das A und O bei jeder Sportart. Beim Functional Training ist eine gleichmäßige und ruhige Atmung in allen Positionen und Übungen wichtig. Gerade bei den statischen Übungen gerät man leicht in eine Pressatmung. Dies sollte tunlichst vermieden werden, um Schädigungen im kardiovaskulären Bereich, also Schädigungen des Herz und Gefäßsystems, zu verhindern.
  2. Achsen des Körpers: Bei allen Functional Training Übungen ist es wichtig, dass der Körper in einer Achse bleibt. Das heißt, alle Gelenke, die an einer Übung beteiligt sind, sollten in einer Achse bleiben. Beim Squat beispielsweise sollte man nicht in eine X- oder O-Beinhaltung geraten, da dies die Gelenke schädigen kann.
  3. Die Grundspannung im Körper: Um den Körper effektiv und gesund zu trainieren, ist es wichtig, eine gewisse Grundspannung in allen Übungen zu gewährleisten. Das heißt, der Rücken bleibt gerade - ein Hohlkreuz ist zu vermeiden. Bauch und Po sollten möglichst angespannt und straff gehalten werden.
  4. Bewegungsumfänge: Functional Training sollte immer nur im Rahmen der eigenen körperlichen Fähigkeiten betrieben werden. Daher ist es wichtig, dass Sie die Bewegungsumfänge Ihrer Gelenke und Gliedmaßen nicht überstrapazieren. Sinn und Zweck ist es Schritt für Schritt in die eigene Funktionalität hineinzukommen.

Wichtige Hinweise zum Schluss

Um das Verletzungsrisiko zu minimieren empfiehlt sich das Training mit einem ausgebildeten Fitnesstrainer. Beim Functional Training geht es nicht darum über seine Grenzen hinaus zu gehen, sondern diese auszuloten.

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