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Grünkern: Inhaltsstoffe - wissenswerte Informationen zum Getreide

Getreide wird seit mehreren Jahrtausenden angebaut und ist ein Grundnahrungsmittel aller Menschen. Aber kennen Sie dabei alle Sorten wie z. B. den Grünkern oder wissen gar um deren Inhaltsstoffe Bescheid?

Getreide kommt in vielen Sorten daher.
Getreide kommt in vielen Sorten daher.

Der Grundkern als Dinkelvariante

  • Grünkern ist zunächst nichts anderes als halbreif geernteter Dinkel. Damit fällt das Getreide also grob unter die Gattung des Weizens.
  • Die Besonderheit ist dabei, dass diese Getreideart wesentlich raueres Klima verträgt und somit auch an Orten angebaut werden kann, die für normale Weizenarten nicht von Interesse sind. Auch zeigt sich Dinkel wesentlich resistenter gegen Pflanzenkrankheiten.
  • Die frühe Ernte vor der eigentlichen Reifung erfordert nun, dass die Körner künstlich getrocknet bzw. geröstet, werden müssen. Der Grund hierin lag ursprünglich in der Furcht vor Ernteausfällen.
  • Durch die geschmackliche Besonderheit und auch die Inhaltsstoffe entwickelte sich daraus jedoch, seit mindestens dem 17. Jahrhundert, ein eigener Getreideanbau.

Wissenswertes zu den Inhaltsstoffen

  • Die Besonderheiten des Grünkerns, wie auch dem Dinkel als ausgereifter Variante, liegen in den Inhaltsstoffen. So findet sich in beiden Sorten zunächst ein sehr geringer Fettanteil von ca. 2,7 %.
  • Dem gegenüber stehen viele Kohlenhydrate (63 %), Eiweiße (11,6 %), und Ballaststoffe (8,8 %). Auch ein kleiner Anteil an Mineralstoffen (1,1 %), wie z. B. Eisen oder Magnesium, sind im Grünkern zu finden.
  • Weiterhin gibt es eine ganze Reihe von Vitaminen, welche dieses Getreide beherbergt. Namentlich genannt seien hier z. B. hohe Konzentrationen an B-Vitaminen. Aber auch die A- und E-Gruppe spielt eine Rolle in diesem Getreide.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass z. B. weizenallergische Personen häufig auf diese Kornarten zurückgreifen. Denn hier besteht eine gute Verträglichkeit selbst für Allergiker, was möglicherweise auf die basische Reaktion des Körpers zurückzuführen ist.
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