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Grüne Zunge - was tun?

Haben Sie eine grüne Zunge? Ein Zungenbelag kann viele verschiedene Ursachen haben. Wenn Sie einen Zungenbelag haben, sollten Sie etwas dagegen tun.

Eine belegte Zunge sieht unschön aus.
Eine belegte Zunge sieht unschön aus.

Was Sie benötigen:

  • Hausarzt
  • Hautarzt

So bekommen Sie Ihre grüne Zunge wieder hin

  • Ein Zungenbelag ist noch keine Krankheit. Es ist auch egal, welche Farbe die Zunge hat. Nicht nur eine grüne Zunge kann viele verschiedene Ursachen haben. Ganz harmlos sind die hygienischen Gründe. Es kann sich aber auch um eine innere Erkrankung handeln.
  • Die Zunge ist nichts anderes als ein Muskel, der mit Schleimhaut überzogen ist. Sie lässt uns schmecken und kann salzig von sauer und bitter von süß unterscheiden. Das liegt an den sogenannten Papillen, die sich auf der Schleimhaut befinden.
  • Die Zungenbeläge an sich bestehen meist aus Nahrungsresten und Keimen. Sie verschwinden, wenn wir die Zunge säubern, beispielsweise mit einer Zungenbürste. Die bekommen Sie in Drogerien oder Apotheken.
  • Auch wenn Sie hauptsächlich nur flüssige Nahrung aufnehmen, kann sich die Zunge verfärben. Durch die Nahrung und das Kauen peelen Sie Ihre Zunge und einige Beläge lösen sich von selbst.
  • Eine grüne Zunge kommt in der Medizin selten vor. Deshalb ist es eher wahrscheinlich, dass die grüne Zunge von Nahrungsmitteln herrührt. Es ist in diesem Fall angebracht, die Zunge täglich zu reinigen. Das sollte zur Routine werden, wie das tägliche Zähneputzen.
  • Wenn sich Ihre Zunge oft verfärbt und Sie die grüne Farbe auch nicht mehr losbekommen, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen, damit er Sie untersucht.
  • Es kann sich bei einem Zungenbelag um eine Erkältung, eine Magenerkrankung oder eine Hautkrankheit handeln. Wenn die Papillen auf der Zunge vergrößert sind, kann die Zunge durch das Essen sehr leicht Farbe annehmen. Die Zunge kann dann entweder schwarz, blau, rot, gelb oder auch grün werden.
  • Auch Alkohol und Zigaretten können die Zunge schnell verfärben.
  • Eine Therapie kann der Hausarzt erst anfangen, wenn die Ursache bekannt ist. Deshalb sind diverse Laboruntersuchungen nötig, und der Arzt muss eine eventuelle Krankengeschichte sowie die Lebensumstände kennen.
  • Entweder verschreibt Ihnen Ihr Hausarzt ein Antibiotikum oder es liegt eine Pilzinfektion vor. Die Pilzinfektion kann in der Regel nur der Hautarzt feststellen, indem er einen Abstrich von der Zungenschleimhaut vornimmt und eine sogenannte Pilzkultur anlegt. Falls Sie tatsächlich einen Pilz auf der Schleimhaut haben, hilft ein Antipilzmittel.
  • Liegt eine Hauterkrankung vor, sind weitere Untersuchungen und die nötige Therapie beim Hautarzt erforderlich.
  • Erst wenn die Grunderkrankung gefunden ist, kann Ihr Hausarzt eine Behandlung beginnen. Falls er nichts findet, wird er Sie an einen anderen Facharzt, beispielsweise einen Hautarzt, überweisen.
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