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Grün und gesund - Weizengrassaft als Ernährungsergänzung

Weizengrassaft liegt im Trend - und das vollkommen zurecht. Der Saft aus den jungen Trieben des Weizengrases ist nicht nur eine Schatzkammer an Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren, sondern trägt aktiv zu Ihrer Gesundheit und Ihrem Wohlbefinden bei. Und wie macht das unscheinbare Gras dies genau?

Weizengrassaft ist ein wahres Powergetränk.
Weizengrassaft ist ein wahres Powergetränk.

Was Sie benötigen:

  • Sprießweizen
  • Keimgerät oder Schale
  • Blumenerde
  • Tuch
  • Entsafter

Das steckt im Weizengras

Weizengrassaft ist in den letzten Jahren immer bekannter geworden - als Superfood, Vitalstoffbombe und wertvoller Beitrag zur Gesundheit. Doch was genau können Sie sich unter Weizengras eigentlich vorstellen?

  • Weizengras sind die jungen Triebe des Weizens. Normalerweise essen Sie die Getreidekörner des Weizens - als Brot, Müsli, Nudeln etc. Beim Gras handelt es sich um die eigentliche Pflanze, die aber meist gar nicht als Nahrungsmittel wahrgenommen wird.
  • Weizengras steckt voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - tatsächlich liefern wenige Gramm Weizengras mehr Vitalstoffe als die vielfache Menge an frischem und biologisch angebautem Obst und Gemüse. In dem grünen Gras finden Sie alle Vitalstoffe, die der Mensch braucht - inklusive Vitamin B12, welches normalerweise in pflanzlicher Nahrung nicht vorkommt, was besonders Veganern Probleme bereiten kann.
  • Weizengras ist eine der chlorophyllreichsten Pflanzen überhaupt. Chlorophyll ist ein für den Körper höchst wertvoller Stoff, da er dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin sehr ähnlich ist.
  • Weizengras steckt außerdem voller essenzieller Aminosäuren. Dies sind diejenigen Aminosäuren (Bausteine des Eiweißes), die der Körper nicht selbst herstellen kann und die daher mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Diese Aminosäuren liegen im Weizengras in einem idealen Verhältnis zueinander vor. Tatsächlich hat Weizengras mehr Aminosäuren als Hühnerei oder Milch - wie sonst sollten Rinder, die den ganzen Tag "nur" Gras essen, zu solch muskulösen und großen Tieren heranwachsen?

Was die grüne Nährstoffbombe alles leisten kann

Welchen Nutzen bringt Ihnen Weizengras nun, außer dass Sie mit reichlich Nährstoffen versorgt werden?

  • Weizengras entsäuert und entgiftet den Körper. Das Chlorophyll soll aufgrund seiner Ähnlichkeit zum Hämoglobin blutreinigend und blutbildend wirken. Gifte werden aus dem Körper geleitet.
  • Weizengras ist ein Wachmacher - und zwar ein gesünderer als Kaffee. Es regt die Adrenalinausschüttung an, was zu einem Energieschub führt. Dieser Effekt kann auch beim Sport eingesetzt werden. Abgesehen von dieser sofortigen Wirkung fördert das grüne Nahrungsmittel allgemein das Wohlbefinden und die Gesundheit - was sich schon allein daraus erklären lässt, dass der Körper optimal mit den Nährstoffen versorgt wird, die er braucht.
  • Einige Enzyme im Weizengras sollen entzündungshemmend und sogar zellregenerierend wirken. Außerdem wird die Darmflora in ihrem Aufbau unterstützt, was wiederum die Verdauung zu regulieren hilft.
  • Weizengras enthält große Mengen Antioxidantien. Diese schützen die Zellen, indem sie sogenannte freie Radikale eliminieren. Diese Stoffwechselprodukte werden für viele "Zivilisationskrankheiten" verantwortlich gemacht.
  • Weizengras ist auch für Menschen geeignet, die kein Gluten vertragen, da es selbst glutenfrei ist - im Gegensatz zu Weizenkörnern, welche Sie nicht essen dürfen, wenn Sie kein Gluten vertragen. Sie können also auch mit einer Glutenunverträglichkeit von den Nährstoffen der Pflanze profitieren.
  • Der Saft eignet sich auch bei Fastenkuren, die nicht auf reinem Wasser beruhen. Schon 100 Milliliter frischer Weizengrassaft liefert dem Körper beim Fasten Vitalstoffe und Aminosäuren, außerdem unterstützt er aktiv die angestrebte Entgiftung.

So können Sie Weizengrassaft zu sich nehmen

Weizengrassaft klingt erst einmal exotisch. Woher sollen Sie den grünen Supersaft nur bekommen?

  • Die beste, aber auch die aufwendigste Variante ist, das Weizengras selbst zu ziehen und dann mit einem speziellen Gerät zu entsaften. Wenn Sie kein spezielles Weizenkeimgerät besitzen, können Sie eine große, flache Schale mit Blumenerde und ökologisch angebautem Sprießweizen, den Sie vor der Aussaat zwei Tage lang in einem Glas keimen lassen, verwenden. Die Keime werden auf die feuchte Erde gelegt und mit einem feuchten Tuch abgedeckt. Mit einem Zerstäuber wässern Sie die Keime nun zweimal am Tag. Die Gräser sind erntereif, wenn sie etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter hoch sind. Sie werden einfach abgeschnitten. Am besten wird das Weizengras nun in einem speziellen Weizengrasentsafter entsaftet, Sie können aber auch einen normalen Entsafter nehmen.
  • Wenn Sie diesen Aufwand scheuen, können Sie auf fertigen Weizengrassaft aus dem Reformhaus oder Weizengrassaftpulver zurückgreifen. Erschrecken Sie nicht vor dem Preis - ein Beutel Pulver hält sehr lange, da Sie täglich nur etwa einen Esslöffel davon konsumieren. Sie können das Pulver in warmem Wasser oder Tee auflösen oder es - wenn Ihnen dies geschmacklich nicht zusagt - einem grünen Smoothie beigeben. Dazu geben Sie Salat, eine Banane oder anderes süßes Obst, Wasser oder Reisdrink und einen Esslöffel Weizengrassaftpulver in einen Standmixer und pürieren alles.

Egal, wie Sie Ihren Weizengrassaft zu sich nehmen, ob frisch oder als Pulver - achten Sie in jedem Fall auf Bioqualität.

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