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Griechische Kunst - Eckdaten der wichtigsten Phasen

Griechische Kunst spielt eine große Rolle im kunsthistorischen Kontext, da von ihr zentrale Strömungen ausgegangen sind. Außerdem lässt sich an ihr die Entwicklung von einfachen bis hin zu räumlichen Darstellungen gut skizzieren.

In der griechischen Kunst spielen Figuren eine große Rolle.
In der griechischen Kunst spielen Figuren eine große Rolle. © Katharina_Wieland_Müller / Pixelio

Was zur griechischen Kunst zählt

  • Von griechischer Kunst spricht man von einem künstlerischen Zeitraum, der vom 11. Jahrhundert bis zum 1. Jahrhundert vor Christus geht. An dieser Stelle kann sie nur stark vereinfacht und äußerst grob zusammengefasst werden.Die griechische Kunst kann man in Stile unterteilen: Geometrischer und archaischer Stil, Klassik und Hellenismus. Alle vier Stile haben eine frühe, mittlere und späte Epoche.
  • Der Geometrischer Stil war 1.000 bis 675 vor Christus, der Archaische Stil von etwa 700 bis 500 vor Christus, die Klassik von 500 bis 325 vor Christus und der Hellenismus von 325 bis 30 vor Christus.
  • Griechische Kunst ist sehr sakral, was bedeutet, dass sich die einzelnen Stilepochen vor allem anhand Tempelanlagen rekonstruieren lassen.

Wie sich die Kunstepochen voneinander unterscheiden

  • Die geometrische Zeit unterteilt man in drei griechische Kunstphasen: Frühgeometrischer Stil (etwa 900 bis 800 v. Chr.), Hochgeometrischer Stil (etwa 800 bis 740 v. Chr.) und Spätgeometrischer Stil (etwa 740 bis 700 v. Chr.).
  • Wesentliche Merkmale der geometrischen Zeit sind geometrische Ornamente und Figuren, die vor allem auf Vasen gemalt wurden. Die Darstellungen umfassen unter anderem mythologische Figuren. Es ist nicht verwunderlich, dass in dieser Stilepoche Zirkel und Lineal zu den wichtigsten Arbeitsgeräten der Künstler gehörten.
  • Die Romantik brachte künstlerische Werke hervor, die bis heute die deutsche und …

  • An diese Kunstform knüpft der Archaische Stil an. Allerdings wird die Strenge der geometrischen Formen, die im Geometrischen Stil vorherrschte, aufgelöst.
  • Auch die Archaik wird in drei Phasen eingeteilt: Früharchaischer Stil 700 bis 620 v. Chr., hocharchaischer Stil 620 bis 560 v. Chr. und spätarchaischer Stil 560 bis 500 v. Chr.
  • Wie auch in der geometrischen Phase liegt der Schwerpunkt der griechischen Kunstepoche auf den Figuren. Ornamente spielen eine geringere Rolle als in der vorherigen Phase. Die Figuren haben im Kontrast zur Geometrik stark an Volumen und plastischem Aussehen zu genommen.
  • Ein weiterer großer Fortschritt der Archaik war, dass die Darstellungsform zunehmend epischer wurde, was bedeutet, dass anhand der abgebildeten Figuren eine Geschichte erzählt wurde. Hauptfiguren in den Darstellungen waren vor allem Odyssee und Ilias.
  • Das wichtigste Kunstwerk der Epoche ist die Kouroi, ein Bildnis nackter Jünglinge und im Gegensatz zu den Koren stehen, weibliche Bekleidete.
  • Der Archaik folgt die Klassik, die sich auch in drei Phasen teilen lässt. Frühe Klassik 500 bis 450 v. Chr., reicher Stil 420 bis 380 v. Chr., späte Klassik 380 bis 325 v. Chr.
  • Ein starkes Merkmal des Stils ist die Bewegung. Strenge und leblose Figuren der Archaik wirken in der Klassik sehr lebendig. Der Grund für diesen Wechsel liegt unter anderem darin, dass der menschliche Körper näher auf seine Anatomie und Funktion untersucht wurde und so realistischer wiedergegeben werden konnte.
  • In der hellenistischen Epoche spielt das Porträt eine sehr große Rolle. Licht und Schatten prägen dabei die Malerei und so werden die Bildnisse immer plastischer und räumlicher.
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