Granitpflaster verlegen - so wird die Terrasse elegant

Ein Granitpflaster ist zeitlos und pflegeleicht. Ein Granitpflaster ist zeitlos und pflegeleicht.
Sie suchen nach einem robusten und pflegeleichten Terrassenbelag? Wie wäre es mit einem witterungsbeständigem Granitpflaster? Die schönen Granitplatten können Sie problemlos selbst verlegen.
Sabine Sanftleben
27.09.2011 Sabine Sanftleben
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Granitplatten
  • Kies
  • Mörtel
  • Quarzsand
  • Beton
  • Fertig-Fugenmasse
  • Wasser
  • einen Gummihammer
  • Zementschleierentferner

Terrasse, Einfahrt oder Gartenweg? Ein Granitpflaster passt immer - es ist strapazierfähig und sorgt für ein modernes - und doch zeitloses - Ambiente. Sie erhalten Granitplatten in verschiedenen Farben, Formen und Größen.

Die Vorteile von Granitpflaster

Ein Stein - viele Vorteile: Granitplatten sind unempfindlich und zeigen sich bei jedem Wetter von Ihrer besten Seite.

  • Granitplatten speichern Wärme. Schön, wenn Sie nach einem warmen Sommertag den Abend auf Ihrer Terrasse verbringen wollen - denn so werden Sie selbst zu später Stunde kaum frieren.
  • Das massive Gestein ist absolut witterungsbeständig - selbst starker Frost kann den schönen Steinplatten - vorausgesetzt, dass sie diese auch fachgerecht verlegen - nichts anhaben. 
  • Auch an verregneten Tagen wird Ihnen das Granitpflaster Freude bereiten - und Sicherheit bieten - denn Granit (mit einer rauen Oberfläche) gilt als ein besonders rutschfestes Material.

Das müssen Sie beim Verlegen beachten

Beim Verlegen von Granitpflaster sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Beachten Sie die Frosttiefe - die Frostgrenze liegt im Durchschnitt bei 80 Zentimetern. Füllen Sie die Fläche - an der Sie das Granitpflaster verlegen wollen - bis zur Frostgrenze mit Kies auf. Verdichten Sie das Kiesbett mithilfe einer Rüttelplatte.
  • Achten Sie darauf, dass die Platten sauber sind - gegebenenfalls müssen Sie die Granitplatten vor dem Verlegen reinigen. Auf verschmutzten Steinen würde der Mörtel nicht halten.
  • Sie können Ihr Granitpflaster nun direkt auf dem verdichteten Kies verlegen - oder den Untergrund optimieren. Und zuerst eine - rund 10 Zentimeter dicke - Betonplatte auf das Kiesbett gießen. 
  • Wollen Sie die Ihre Natursteinplatten direkt auf dem Kiesbett verlegen, dann benötigen Sie zunächst einmal Mörtel. Bedecken Sie den Kies mit einer mindestens fünf Zentimeter dicken Mörtelschicht.
  • Legen die Granitplatten in das Mörtelbett und klopfen Sie diese mit einem Gummihammer fest. Wichtig: Es dürfen keine Hohlräume entstehen, denn dort könnte sich Flüssigkeit ansammeln. Kommt dann der Frost, würden Ihre Platten vom gefrierenden Wasser zerstört werden.
  • Auch wenn Sie sich für die Variante mit der gegossenen Betonplatte entschieden haben, müssen Sie beim Verlegen Ihres Granitpflaster darauf achten, dass keine Hohlräume entstehen. Ebenso wie beim Kiesbett, wird auch hier eine Mörtelschicht aufgetragen, auf der Sie Ihre Platten dann verlegen müssen.
  • Fertig? Dann geht es ans Verfugen. Stellen Sie eine Mischung aus Quarzsand und Zement her - im Mischverhältnis 3:1. Die Mischung können Sie erdfeucht - mithilfe eines Spachtels - einbringen oder aber - im flüssigen Zustand - eingießen. Keine Lust zum Mischen? Dann verwenden Sie eine Fertig-Fugenmasse.
  • Abschließend müssen Sie die Fugen mit klarem - und sauberem - Wasser reinigen. Sie können mit der Reinigung beginnen, sobald die Fugen druckfest sind. Die Endreinigung erfolgt dann - wenn Ihre Fugen vollständig ausgehärtet sind - mit einem speziellen Zementschleierentferner. Achten Sie darauf das der Entferner nicht in die Fugen gelangt.

Wichtig: Denken Sie schon bei der Planung an das Gefälle - das Gefälle muss vom Haus wegführen und sollte eineinhalb bis zwei Prozent betragen.

Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.