Alle Kategorien
Suche

Grafikkarte hat 80 Grad - so kühlen Sie sie herunter

Grafikkarten werden vor allem bei anspruchsvollen Spielen schnell sehr heiß. Da kann es notwendig werden, die Grafikkarte mit allen Mitteln herunterzukühlen. Sind 80 Grad für eine Grafikkarte noch normal oder müssen Sie hier spätestens reagieren? Zum Kühlen gibt es verschiedene Methoden.

Wird der Computer zu heiß, drohen Schäden an Ihrer Hardware.
Wird der Computer zu heiß, drohen Schäden an Ihrer Hardware.

Kurzfristige Handlungsmöglichkeiten bei einer zu heißen Grafikkarte

  • Auf Dauer zu hohe Temperaturen sind nicht nur für die Grafikkarte problematisch. Umliegende Hardware kann auch zu Schaden kommen, wenn dauerhaft zu hohe Temperaturen herrschen. Hier kommt es dann darauf an, die Hitze möglichst gut aus dem Gehäuse abzuführen.
  • Wenn Sie über Stunden anspruchsvolle Spiele spielen, dazu Ihre Wohnung noch aufgeheizt ist und der Computer vielleicht nicht mehr der neueste ist, kann es schnell sehr warm werden. Eine Sofortlösung, die in wenigen Minuten helfen kann: Entfernen Sie die Seitenwand Ihres Desktops.
  • Noch bessere Ergebnisse erreichen Sie, wenn Sie zusätzlich einen Ventilator nutzen, um Ihre Hardwarekomponenten zu kühlen und die heiße Luft schnell abzuführen.

Diese Lösungen sind vor allem für den Notfall gedacht, wenn Sie keine Zeit haben, anderweitig Abhilfe zu schaffen. Dauerhaft sollten Sie nicht zu diesen Methoden greifen.

Dauerhaft 80 Grad und mehr - was Sie auf Dauer tun können

  • 80 Grad unter Volllast sind nicht unbedingt ein Problem, das halten Grafikkarten durchaus aus. Wenn die Temperatur die 90-Grad-Marke sprengt, wird es allerdings zu heiß.
  • Wenn Sie die 80 Grad allerdings schon erreichen, wenn Sie lediglich Schreibprogramme nutzen oder Musik hören, ist auf jeden Fall schnelles Handeln gefragt. Der häufigste Grund für deutlich erhöhte Temperaturen ist viel Staub in den Lüftern. 
  • Schalten Sie Ihren Computer aus und trennen Sie ihn vom Strom. Dann können Sie die Lüfter zum Beispiel mit Q-Pads oder Druckluft (in Dosen im Computerfachhandel zu kaufen) reinigen.
  • Eine dauerhafte Lösung finden Sie oft darin, Ihr Computergehäuse mit mehr Lüftern auszustatten. Auch größere Gehäuse sind eine Hilfe. Wichtig ist, dass sich im Gehäuse kein Hitzestau bilden kann. Dafür ist zumindest ein Lüfter, der die heiße Luft abführt, und ein weiterer, der frische Luft in das Gehäuse bringt, sinnvoll.
  • Wenn auch das nicht hilft, ist ein neuer Lüfter für die Grafikkarte notwendig. Erneuern Sie dabei auch die Wärmeleitpaste. Besonders gute Ergebnisse erreichen Sie durch eine Wasserkühlung. Diese sollten Sie aber nur als Profi selbst einbauen. Die Kosten lohnen sich aber nur bei sehr hochwertigen und neuen Systemen.
Teilen: