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Gräserallergie - was tun?

Wenn in der Frühlings- und Sommerzeit Gräser und Blumen blühen, fangen überall in Deutschland die Augen wieder an zu tränen. Die mittlerweile weit verbreitete Gräser- und Pollenallergie bringt lästige Symptome mit sich, die jedoch gut zu behandeln sind. Sowohl schulmedizinische Arzneien als auch naturheilkundliche Medizin bringen rasch Linderung.

Eine Gräserallergie verursacht häufig Schnupfen.
Eine Gräserallergie verursacht häufig Schnupfen.

Was Sie benötigen:

  • Tabletten mit den Wirkstoffen Cetirizin oder Loratadin oder Cromoglycinsäure
  • Nasendusche
  • Augentrostkraut
  • Probiotika
  • Enzympräparate
  • Nachtkerzensamenöl
  • Homöopathika: Euphrasia, Sabadilla, Arundo, Adhaloda vasica, Luffa
  • Desensilibisierung

Das hilft bei Gräserallergie

  • Wenn Sie unter einer Gräserallergie leiden, sollten Sie die auftretenden Symptome umfassend behandeln. Als besonders effektiv haben sich in diesem Zusammenhang Tabletten mit den Wirkstoffen Cetirizin oder Loratadin erwiesen, die eine antiallergische Wirkung entfalten. Soweit der Arzt nicht anders verordnet, reicht eine Tablette täglich aus, um die Symptome wirksam abzumildern. Sprechen Sie jedoch vor der Einnahme mit dem Apotheker über Gegenanzeigen, Kontraindikationen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen!
  • Behandeln Sie die Allergie immer auch symptomatisch. Wenn Sie unter Beschwerden im Nasennebenhöhlenraum leiden, sollten Sie zusätzlich antiallergische Nasentropfen einsetzen, während bei tränenden Augen Augentropfen helfen.
  • Besonders bewährt hat sich auch die häufige Anwendung einer Nasendusche. Mithilfe einer speziellen Salzlösung wird die Nase gut durchgespült und von Fremdstoffen befreit.
  • Um allergische Reaktionen an den Augen effektiv zu behandeln, sollten Sie aus Augentrostkraut einen Sud bereiten und diesen nach dem Abkühlen für Augenkompressen verwenden.
  • Bereits einige Wochen vor Beginn der Allergiezeit sollten Sie mit einer Probiotika-Therapie beginnen. Bestimmte Bakterienarten, zum Beispiel E. coli oder Enterokokken, stabilisieren das gesamte Immunsystem und schützen effektiv vor starken allergischen Reaktionen. Fragen Sie in der Apotheke nach einem speziellen Einnahmeplan, der sich durchaus auch über mehrere Monate erstrecken kann. Auch wenn die Behandlung oftmals langwierig ist - es lohnt sich!
  • Unterstützend können Sie unterschiedliche Enzympräparate einsetzen, welche die Intensität der Gräserallergie ebenfalls abmildern können.
  • Bestimmt haben Sie auch schon einmal von Nachtkerzensamenöl gehört. Die darin enthaltenen Linolfettsäuren lindern insgesamt allergischer Reaktionen und können daher unterstützend in der Therapie gegen Gräserallergie verwendet werden.
  • In einigen Fällen wird der Arzt zusätzlich eine Therapie mit Cromoglycinsäure empfehlen.
  • Auch eine Desensibilisierungsmaßnahme kann von Nutzen sein. Fragen Sie Ihren Arzt danach!

Homöopathische Arzneien - sanfte Therapie gegen Gräserallergie

  • Auch die Homöopathie bietet zahlreiche wirksame Arzneien gegen Gräserallergie. Leiden Sie vor allem unter Schnupfen? In diesem Fall können Sie das bewährte Einzelmittel Luffa einsetzen, das Sie nicht nur Einnehmen, sondern auch in Form eines Nasensprays anwenden sollten.
  • Häufiges Niesen während der Pollenzeit können Sie mit dem Einzelmittel Sabadilla effektiv behandeln.
  • Bei tränenden Augen können Sie wiederum auf das bewährte Einzelmittel Euphrasia zurückgreifen.
  • Viele Allergiegeplagte leiden während der Pollensaison besonders unter lästigem Kitzelgefühl im Gaumen. In diesem Fall hat sich Arundo bewährt, das schnell Abhilfe schafft.
  • Besonders, wenn die Atemwege von den allergischen Reaktionen betroffen sind, sollten Sie auf das Einzelmittel Adhaloda vasica zurückgreifen.

Behandeln Sie Ihre Gräserallergie mit einer geeigneten Grundmedikation und ergänzen Sie die Therapie durch einige homöopathische Arzneien. Bitte sprechen Sie vor der Einnahme von Medikamenten mit Ihrem Arzt über die korrekte Dosierung sowie über Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Kontraindikationen.

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