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Grabsteine im Ausland kaufen - so sollten Sie den Kauf abwickeln

Grabsteine werden einerseits zum Gedenken an den Verstorbenen aufgestellt. Andererseits dienen sie auch der Kennzeichnung des Grabes. Als Material wird meist ein Naturstein verwendet. Eine individuelle Beschriftung kann aus Metallbuchstaben oder durch Schleifen erfolgen. Steinmetze kaufen in vielen Fällen bereits vorkonfektionierte Grabsteine im Ausland.

Den Verstorbenen zum Gedenken.
Den Verstorbenen zum Gedenken.

Bei Bestattungen auf dem Friedhof ist es üblich, Grabsteine auf den Gräbern der Verstorbenen zu errichten. Die Kosten für die Beerdigung, den Grabstein und die Grabpflege tragen die Erben beziehungsweise die nächsten Familienangehörigen.

Grabsteine aufstellen - das sollten Sie beachten

  • Nach einer erfolgten Bestattung können Sie auf einem Erdgrab noch keinen Grabstein errichten. Das mit Erde verschlossene Grab muss eine gewisse Zeit lang ruhen, damit sich der Boden setzen kann. Der Friedhofsträger verfüllt nach einem Absenken des Bodens Erde nach, bis der Prozess nach etwa drei Monaten abgeschlossen ist.
  • Sie beauftragen einen Steinmetz mit der Grabsteinaufstellung, wenn die Friedhofsverwaltung Ihrem Antrag zugestimmt hat. Sie werden meist zwei bis sechs Wochen auf eine entsprechende Antwort nach der Antragstellung warten müssen.
  • Es ist kein Geheimnis, dass die Mehrzahl der in Deutschland verkauften Grabsteine vorkonfektioniert aus dem Ausland geliefert. Hauptexporteure sind Indien und China. Diese beiden Länder liefern Granite, die zu den schönsten in der Welt zählen. Auch bei Ihrem Steinmetzmeister können Sie sich nach Gedenksteinen aus Indien und China erkundigen. Sie sind meist preiswerter als die aus dem Inland.

Gebrauchte Gedenksteine kaufen

  • Für Grabsteine aus dem Ausland gibt es keinen echten Markt für Privatkäufe. Im Internet werden Sie bei eBay wenige gebrauchte sehr alte Stücke finden. Kommt ein Grabstein aus den USA, rechnen Sie die Transportkosten für die meist schweren Gedenksteine genau durch.
  • Wenn Sie ein größeres Steinmetzunternehmen besitzen, werden Sie meist containerweise unterschiedlichste Steine in China oder Indien einkaufen.
  • Sie können beispielsweise auch in die Nachbarländer Tschechien und Polen fahren und sich von dort einen Grabstein als Rohling mitnehmen oder nach Ihren Wünschen anfertigen lassen. Hier ist die Verkaufsabwicklung sehr einfach. Sie bezahlen, wenn Sie mit dem Produkt zufrieden sind. Ohne Extrakosten lässt sich das Geschäft allerdings auch nicht abwickeln, da Sie die Kosten für die Fahrt tragen müssen.
  • Kaufen Sie sich einen gebrauchten Grabstein, müssen Sie die Umarbeitung bei einem Steinmetz in Ihre Kosten einrechnen. So muss die alte Schrift abgeschliffen und der neue Namen angebracht werden. In der Familie ist es durchaus üblich, einen nicht mehr verwendeten Grabstein neu zu gestalten und zu verwenden.
  • Kaufen Sie Grabsteine im oder aus dem Ausland, fragen Sie nach speziellen Zertifikaten, die die Herstellung ohne Kinderarbeit belegen.

Ohne Grabsteine kommen Sie aus, wenn sich der Verstorbene für eine alternative Bestattung entschieden hat. Solche Alternativen sind beispielsweise die Seebestattung, Weltallbestattung, das Verstreuen der Asche oder die Ballonbestattung.

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