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Grabplatten vorm Absinken sichern - so geht's

Grabplatten und Grabsteine haben oft das Problem, dass diese absinken. Es ist nicht möglich, dies zu verhindern und meistens muss der Unterbau erneuert werden. Haben Sie deshalb Geduld mit dem Setzen der Grabplatten.

Verhindern Sie das Absinken der Grabplatten.
Verhindern Sie das Absinken der Grabplatten.

Was Sie benötigen:

  • Garantie
  • Fundament

So verhindern Sie Schäden an Grabplatten

Besonders bei Erdbestattungen gibt es ein Problem, das immer dazu führt, dass Grabplatten nach einiger Zeit absinken. Die für die Aufnahme eines Sarges notwendige Grube ist zwischen 1,60 m und 2,20 m tief. Selbst wenn diese Grube mit Erdreich, das verdichtet wird, gefüllt würde, müssten Sie damit rechnen, dass innerhalb eines Jahres eine tiefe Kuhle auf dem Grab entstehen würde. In diese Grube wird aber zusätzlich ein Hohlkörper eingebracht, der oft erst nach Jahren kollabiert. Dann sinkt das Erdreich erneut ab.

  • Werden Grabplatten zu früh auf das Grab gelegt, werden diese durch die Bewegung im Erdreich nach kurzer Zeit absinken und nicht mehr waagerecht liegen. Warten Sie mit dem Verlegen von Grabplatten mindestens ein Jahr.
  • Lassen Sie sich von der Firma, die Ihnen die Grabplatte legt, eine mehrjährige Garantie geben. Dann muss diese Firma nachbessern, wenn die Platte später absinkt. Dann ist es zumindest nicht Ihr Problem.
  • Grabplatten dürfen nicht einfach auf die Erde des Grabes gelegt werden, Sie müssen auf ein Fundament gelegt werden. Dieses Fundament muss nach den üblichen Regeln mit Unterbau, Kiesschicht und Betonierung aufgebaut sein. Grabplatten dürfen erst aufgebracht werden, wenn dieser Unterbau gefestigt ist.
  • Auch bei einem um das eigentliche Grab verlaufenden Fundament kann es dazu kommen, dass sich das Fundament absenkt, in Richtung Grube kippt, wenn es zu Einbrüchen im Grab kommt. In einem solchen Fall muss der Unterbau erneuert werden. Lassen Sie Arbeiten rund um Grabplatten Fachfirmen ausführen, denn es ist gefährlich, mit schweren Grabplatten zu hantieren.

Alternativen zu Platten aus Stein

  • Einige Firmen bieten leichte Kunststeine an, mit denen die Gräber gestaltet werden können. Mit diesen Systemen können Sie selbst, auch ohne fachmännische Hilfe die Oberfläche der Gräber gestalten.
  • Statt einer Randbefestigung legen Sie einen Pflanzrahmen auf das Grab. Dieser wird nur verschraubt. Wenn sich etwas senkt, können Sie einfach Erdreich nachfüllen.
  • Grabplatten aus dem leichten Material können Sie ohne jegliches Fundament auf Gräber legen. Wenn das Erdreich absinkt, kein Problem, Sie können jederzeit Erdreich nachfüllen und das Grab wieder ordentlich gestalten. Das Anwendungsbeispiel zeigt deutlich, dass Grabplatten als Polystone oder Grafikstein das Problem mit absinkenden Grabplatten lösen können.

Fragen Sie bei der Friedhofsverwaltung nach, denn häufig gibt es eindeutige Vorschriften, was an Gräbern auf Friedhöfen gemacht werden darf und was nicht.

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