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Grabpflegekosten kalkulieren - so gelingt es

Wenn ein Familienmitglied stirbt, ist das immer eine sehr traurige Sache. Leider muss man sich dann auch mit den Kosten auseinandersetzen, die durch die und nach der Beerdigung auf einen zukommen. Gerade wenn Sie sich nicht dauerhaft selbst um das Grab kümmern können, sollten Sie die Grabpflegekosten gut kalkulieren.

Gräber müssen gepflegt werden.
Gräber müssen gepflegt werden.

Nach einer Beerdigung, die meistens schon sehr teuer ist, muss man sich Gedanken über die Grabpflegekosten machen. Wer das Grab selbst pflegen will, auf den kommen natürlich weniger Kosten zu, als wenn dafür eine Gärtnerei beauftragt wird. Selbst muss man nur alle paar Wochen neue Pflanzen oder auch mal neue Graberde kaufen, das ist sehr überschaubar. Eine Gärtnerei nimmt ein wenig mehr Geld, um alles sauber und hübsch zu halten. Dafür haben Sie sich aber die ganze Arbeit gespart. Gerade wenn Sie weiter weg wohnen oder einfach zeitlich sehr angespannt sind, ist es das Beste, jemanden dafür zu engagieren.

Grabpflegekosten in der Übersicht

Je nachdem, welches Grab es zu pflegen gibt, ob es nur kurzzeitig ist oder ob es sich um Dauergrabpflege handelt, sind die Kosten dafür unterschiedlich hoch. Und auch die einzelnen Gärtnereien haben ihre eigenen Preise.

  • Bei einem Urnengrab kommt es auf die Größe des Grabes an. Bei einer Dauergrabpflege für 25 Jahre können Sie mit 3.100 € bis 5.250 € rechnen. Das macht etwa 124 € bis 210 € im Jahr. Je nach Größe des Urnengrabes kann dieser Preis variieren.
  • Für ein normales Reihengrab kommen im Jahr ungefähr 188 € bis 296 € an Grabpflegekosten auf Sie zu. Das macht in 25 Jahren ca. 4.700 € bis 7.400 €. Diese Preise sind natürlich auch von Gärtnerei zu Gärtnerei verschieden.
  • Für ein Doppelgrab bezahlt man ungefähr 230 € bis 350 € im Jahr und kommt somit auf etwa 5.750 € bis 8.750 € in 25 Jahren Dauerpflege. Auch hier kann es ebenfalls zu Preisunterschieden kommen; die Kosten können somit nur geschätzt werden.
  • Zusatzkosten, falls einmal etwas kaputt geht oder ausgebessert werden muss, sind bei diesen Grabpflegekosten noch nicht mit eingerechnet.

Wofür bezahlt man den Gärtner?

  • Haben Sie sich für Dauergrabpflege entschieden, werden Ihre persönlichen Wünsche berücksichtigt, was zum Beispiel die Bepflanzung angeht. Das heißt, Sie entscheiden mit, welche Pflanzen und welchen Schmuck Sie auf dem Grab haben möchten, gerade an besonderen Feiertagen wie beispielsweise Weihnachten oder Geburtstag. Dies sind aber Extrakosten, die in die normalen Grabpflegekosten mit einfließen.
  • Der Gärtner kümmert sich darum, dass die Blumen gepflanzt werden, er übernimmt das Gießen und den Beschnitt der Pflanzen. Das Unkraut wird ebenfalls gejätet, damit alles immer schön und ordentlich aussieht.
  • Zudem sorgt der Gärtner im Herbst und im Frühjahr dafür, dass die entsprechende Wechselbepflanzung erfolgt. Er entfernt die Sommerbepflanzung im Herbst und ersetzt sie gegen die Winterpflanzen, im Frühjahr tauscht er diese wieder gegen Sommerpflanzen aus.
  • Das Beet wird meistens im Winter abgedeckt und auch ansonsten in regelmäßigen Abständen gedüngt. Welche Leistungen noch dazu kommen, können Sie mit der Gärtnerei absprechen und festlegen. Danach richten sich am Ende auch die kompletten Grabpflegekosten.

Wie viel Grabpflegekosten genau auf Sie persönlich zukommen werden, können Sie nur im Gespräch mit der zuständigen Gärtnerei erfahren. Dort werden Sie über alles informiert und können Weiteres vereinbaren.

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