Für eine geschmackvolle Grabgestaltung, die dem Ort der Trauer gerecht wird, empfiehlt sich stets eine Wechselbepflanzung entsprechend der Jahreszeiten. In den kalten Wintermonaten ist es wichtig, die Grabbepflanzung nicht nur schön herzurichten, sondern auch winterhart zu machen.
- 25.03.2011 Dana Kaule
Grabbepflanzung für den Winter planen
- Wenn Sie sich im Herbst an die Grabbepflanzung und -gestaltung machen, sollten Sie genau planen, welche Pflanzen auch für den Winter geeignet sind.
- Pflanzen, die nicht winterhart sind, sollten Sie vor der kalten Jahreszeit vom Grab entfernen und andernorts frostfrei überwintern.
- Für eine Grabbepflanzung, die nicht nur winterhart, sondern auch schön anzusehen ist, eignet sich beispielsweise Heidekraut, insbesondere die Besenheide Calluna vulgaris und die Schneeheide Erica carnea.
- Ebenso ein Winterblüher ist die Christrose (Helleboris niger), die weiße oder rosafarbene Blüten trägt und das Grab im Winter auf besondere Art und Weise verschönert.
- Ästhetische Anmut beweisen jedoch nicht nur Winterblüher, sondern auch Nadelgehölzer und Staudengewächse. Neben Zwergwacholder oder Schneebeere ist das Purpurglöckchen (Heuchera) mit seinen rotgeäderten Blättern besonders schön anzusehen. Es eignet sich, ebenso wie das Heidekraut, als Grundbepflanzung.
- Andere Kandidaten für die Grabbepflanzung sind die immergrünen Gewächse Schattengrün (Pachysandra terminalis) und der Frucht-Skimmie (Skimmia japonica).
Winterhart und pflegeleicht sind Gestecke
- Möchten Sie jedoch keine neue Grabbepflanzung für den Winter anlegen, können Sie das Grab auch anderweitig schmücken.
- Legen Sie zum Beispiel den Boden mit Reisig oder Tannenzweigen aus. Diesen Untergrund können Sie schließlich mit einem Gesteck bestehend aus Tannenzweigen, Tannenzapfen, Strohblumen oder anderen Accessoires verschönern.