- 29.07.2011 Stefanie Korte
Der norditalienische Gorgonzola besteht aus Salz, Lab und Kuhmilch und wird während des Herstellungsverfahrens mit einer Edelpilzkultur versetzt. Die rötliche, recht dicke Rinde ist zum Teil mit Schimmelflecken versehen, wobei das Innere des Gorgonzolas (der Teig) eher gelblich (strohfarben) und mit blaugrünem Schimmel durchzogen ist. Gerade diese Komposition sorgt für den leicht süßlichen, aber auch würzig-pikanten Geschmack, welcher sich auch gut als Sauce macht. Ob Sie nun Tortellini, Spaghetti, Spiralnudeln oder andere Nudelspezialitäten dazu bevorzugen, bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen. Diverse Teigwaren schmecken köstlich zur Gorgonzola-Sauce.
Gorgonzola-Sauce - ein schnelles Rezept
- Zunächst geben Sie die Sahne (200 ml) in einen Topf und erhitzen sie auf mittlerer Stufe. Achten Sie dabei darauf, dass die Sahne nicht ansetzt.
- In der Zwischenzeit schneiden Sie den Gorgonzola (300 Gramm) in kleine Stücke. Je kleiner die Stücke sind, desto schneller schmilzt der Käse für die Sauce.
- Köchelt die Sahne leicht vor sich hin, dann können Sie anschließend den Gorgonzola hinzugeben und ihn in der köchelnden Sahne zum Schmelzen bringen. Empfehlenswert ist es, wenn Sie mehrmals umrühren und am Topf stehen bleiben, da die Gorgonzola-Sauce schnell zubereitet ist.
- Ist der Käse in der Sahne zerlaufen und komplett geschmolzen, so können Sie nun eine Prise Salz hinzugeben und die Gorgonzola-Sauce auf diese Art und Weise verfeinern.
- Erscheint Ihnen die Sauce ein wenig zu ungewürzt und möchten Sie das Aroma noch verstärken, dann eignet sich ein wenig Pfeffer bestens zum Nachwürzen. Auch hier sind die Geschmäcker verschieden. Geben Sie lieber erst nur ein wenig Pfeffer hinzu und würzen Sie nach, wenn es unbedingt erforderlich ist. Zu viel Pfeffer lässt den pikant-würzigen und gleichzeitig süßlichen Geschmack der Gorgonzola-Sauce nämlich in den Hintergrund rücken.