Der Webbrowser Google Chrome - Vor- und Nachteile

Warum bringt Google einen Webbrowser auf den Markt, wenn es schon zahlreiche erfolgreiche Konkurrenten gibt? Die Antwort lag seinerzeit darin begründet, dass Google von anderen Anbietern unabhängig sein wollte. Besonders die OS- und Android-Betriebssysteme von Google Chrome sollten ohne Fremdbrowser auskommen können.

  • Sie können den Google Webbrowser im Netzwerk der Netzwerke (dem Internet) auf der Google-Webpage seit Ende 2008 direkt herunterladen.
  • Wie auch andere Browser bietet Google vor allem ein schnelles Surferlebnis mittels Browser-Tabs. Jeder Tab hat dabei Zugriff auf einen eigenen Prozess, was den Vorteil mit sich bringt, dass das System stabiler läuft.
  • Sie können Chrome auch auf anderen Plattformen als Windows verwenden (von Linux über Mac OS X etc.).
  • Auch in Bezug auf Sicherheit haben Sie bei Google Chrome einige Vorteile, denn alle Tabs werden in Sandboxes ausgeführt und haben also keinen Zugriff auf Ihren Computer.
  • Beim Datenschutz gab es hingegen reichlich Kritik, da unbemerkt Daten an Google geschickt wurden. Dies ist natürlich kein Vorteil.
  • Wichtig bleibt in Bezug auf Sicherheit und Datenschutz die Maxime: Kein Update, keine Sicherheit. Bleiben Sie daher in Ihrer Version immer auf dem neusten Stand, indem Sie regelmäßige Updates durchführen.

Kein Zugriff aufs Netzwerk - Hilfestellungen

Wenn Google Chrome kein Zugriff auf das Netzwerk hat, gehen Sie folgendermaßen vor.

  1. Meist liegt der Grund für den verweigerten Zugriff in einer Software, die den Datentransfer blockiert. Überprüfen Sie daher im ersten Schritt Ihre Firewall. Schalten Sie diese versuchsweise aus und testen Sie dann erneut. Wenn alles funktioniert, dann haben Sie den Fehler bereits behoben.
  2. Je nach Version der Firewall finden Sie die Möglichkeit, Programme in der Kommunikation mit dem Netzwerk zu unterbinden. So haben Programme Zugriff darauf oder eben nicht, je nachdem, was Sie in der Firewall einstellen. Löschen Sie daher entweder die Vorschrift, dass Chrome nicht kommunizieren kann, weg oder fügen Sie Chrome (durch Hinzufügen der Datei Chrome.exe) hinzu und erlauben Sie die Kommunikation.
  3. Die Exe-Datei finden Sie im Übrigen in Ihrem AppData-Verzeichnis unterhalb Ihres Benutzerkontos AppData-Local-Google-Chrome-Application.
  4. Ist die Firewall nicht Schuld, könnte auch ein Antivirus-Programm das Problem sein. Schalten Sie auch hier das Antivirus-Programm kurz ab und überprüfen Sie noch einmal.
  5. Sie können auch bei einigen Antivirus-Programmen eine Ausnahme wie bei der Firewall hinzufügen, indem Sie Chrome als vertrauenswürdige Applikation einstufen.
  6. Überprüfen Sie auch, ob zufällig ein Proxy in den Chrome-Einstellungen eingetragen ist, der nicht korrekt ist (z.B. wenn Sie gar keinen Proxy benötigen).

Sollten sich die Einstellungen der Firewall oder des Antivirus-Programms nicht ändern lassen, nutzen Sie eine andere freie Softwarealternative - sowohl Firewalls als auch Antivirus-Programme gibt es viele.