Goldfischglas einrichten - so fühlt sich Ihr Goldfisch wohl

Goldfische sind ungern allein, das sollten Sie beim Einrichten des Aquariums beachten. Goldfische sind ungern allein, das sollten Sie beim Einrichten des Aquariums beachten.
Goldfische sind schön anzusehen und sehr geeignet für Aquarienanfänger, weil sie recht wenige Ansprüche stellen. Was sie jedoch brauchen, ist viel Platz. Man sollte sie deswegen auf keinem Fall wirklich in einem Goldfischglas unterbringen, sondern in einem Aquarium. Wie Sie dieses einrichten, erfahren Sie hier
Kerstin Leibrich
20.09.2010 Kerstin Leibrich
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Aquarium (mindestens 100 cm Länge)
  • Sand, feinen oder mittelgroben Kies
  • verschiedene Unterwasserpflanzen
  • Beleuchtung für das Aquarium
  • Filter
  • evtl. eine Kohlendioxidanlage

Was Sie beachten sollten, wenn Sie Goldfische halten wollen

  1. Zuerst sollte man grundsätzlich klären, wer die Verantwortung für die Fische übernimmt, die immer hin bis zu zehn Jahren alt werden können.
  2. Goldfische sind keine Einzeltiere, man sollte mindestens drei Fische zusammen halten und niemals in einem Goldfischglas.
  3. Das Aquarium sollte ausreichend groß sein. Planen Sie pro Fisch etwa  50 bis 100 l Wasser ein. Es sollte also ein 100 cm Becken sein.
  4. Sie können ganz normales Leitungswasser nehmen, informieren Sie sich aber vorher, ob es in Ihrer Gegend besondere Wasserwerte, z.B. bei Chlor gibt. Eventuell müssen Sie dann einen Wasserzusatz hinzugeben.

Das Aquarium einrichten

  1. Bedecken Sie den Boden mit Sand, feinen oder mittelgroben Kies und bepflanzen Sie ihn mit verschiedenen Pflanzen, die das Wasser mit Sauerstoff anreichern und teilweise von den Fischen gefressen werden können. Eine Beleuchtung, zum Beispiel durch Leuchtstoffröhren, ist lebensnotwendig für die Pflanzen.
  2. Bei den Pflanzen und auch eventuellen Dekorationen müssen Sie darauf achten, dass die Fische immer noch genug Platz zum freien Schwimmen haben.
  3. Setzen Sie einen Filter ein. Eventuell brauchen Sie auch eine Kohlendioxidanlage, nämlich dann, wenn die Pflanzen durch Photosynthese das gesamte Kohlendioxid im Wasser aufbrauchen.
  4. Führen Sie regelmäßige Teilwasserwechsel durch und überprüfen Sie auch immer wieder die technischen Geräte.
  5. Füttern Sie die Fische zweimal täglich sparsam mit hochwertigem Futter und ergänzen Sie es mit Lebend- und Frostfutter. Futter, das nicht gefressen wird, ist zu viel und sollte wieder entfernt werden.
  6. Setzen Sie sich eingehend mit den Wasserwerten auseinander.  Die optimale Temperatur beträgt 12 bis 23  C, der  Säuregrad sollte zwischen pH 7 bis 8, die Gesamthärte zwischen 12 bis 18°d  und die Carbonathärte zwischen 10 bis 14°d liegen. Der Gehalt an Ammonium/Ammoniak und Nitrit sollte weniger als 0,1mg/l betragen, der von Nitrat weniger als 25 mg/l und von Kohlendioxid weniger als 20 mg/l.
  7. Das Aquarium als funktionierendes System sollte sich erst einmal mindestens eine Woche einspielen, bevor Sie die ersten Fische – aber nicht zu viele auf einmal – hineinsetzen können. Nach etwa vier Wochen können Sie den Bestand dann aufstocken.
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