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Goji - die Pflanze pflegen Sie so richtig

Die Goji-Pflanze stammt eigentlich aus Asien und ist bei uns besser unter dem Namen Bocksdorn oder Chinesische Wolfsbeere bekannt. Die Beere der Goji-Pflanze wird sowohl in der chinesischen Medizin als auch in der chinesischen Küche verwendet.

Goji-Beeren haben viel Vitamin C.
Goji-Beeren haben viel Vitamin C.

Was Sie benötigen:

  • organischen Dünger
  • Astschere

Die Früchte der Goji-Pflanze sind reich an Vitamin C und haben einen leicht säuerlichen Geschmack. Allerdings können Sie erst ab dem dritten Jahr mit einem Fruchtbestand rechnen.

Die richtige Pflege der Goji-Pflanze

  1. Wenn Sie mehrere Pflanzen setzen, dann sollten Sie mindestens einen, besser aber knapp zwei Meter Abstand zwischen den einzelnen Goji-Pflanzen lassen. Am besten holen Sie sich im Fachhandel Goji-Pflanzen mit einem festen und kräftigen Wurzelballen. Diesen Wurzelballen müssen Sie mindestens 30 cm tief in die Erde setzen, damit der Strauch richtig anwachsen kann. Gießen Sie die Pflanze danach gut an und geben Sie Dünger dazu.
  2. Da der Strauch im Frühjahr bei gutem Wetter rasch wächst, sollten Sie die Goji-Pflanze auf etwa 50 cm zurückschneiden. Der Strauch wird dadurch buschiger und es werden mehr Früchte wachsen. Wenn der Goji-Strauch Früchte trägt, dann muss er nicht mehr zurückgeschnitten werden, sondern kann ungestört wachsen. Der nächste Schnitt erfolgt dann im Frühjahr, wo Sie kleine Triebe abschneiden, sodass die tragenden Äste genügend Platz zum Wachsen haben und der Strauch ausreichend Licht bekommt.
  3. Achten Sie darauf, dass die Goji-Pflanze nie ganz austrocknet. Gerade im Sommer bei großer Hitze sollten Sie die Pflanze regelmäßig wässern. Für den Winter brauchen Sie keine besonderen Vorkehrungen treffen, denn Ihr Goji-Strauch ist winter- und frostfest. Er verträgt Minusgrade von bis zu 30 °C, ohne Schaden zu nehmen.


Wenn an der Goji-Pflanze Früchte wachsen, dann können Sie diese ab dem Herbst ernten. Zum Vermehren der Pflanze können Sie entweder Stecklinge nehmen, oder Sie sammeln selbst den Samen und bringen diesen nach dem Trocknen in die Erde.


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