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Glas im Backofen verwenden? - Darauf sollten Sie achten

Glaskochtöpfe und Glasauflaufformen sind nicht nur schön, sondern Sie können sie auch bedenkenlos für das Garen im Backofen verwenden, wenn Sie ein paar grundlegende Regeln beachten.

Auflaufformen aus Glas sind praktisch und geschmacksneutral.
Auflaufformen aus Glas sind praktisch und geschmacksneutral. © knipseline / Pixelio

Verwenden Sie nur Glasformen aus Spezialglas

  • Geschirr, Töpfe und Auflaufformen aus Glas bieten viele Vorteile beim Einsatz im Haushalt. Sie sind absolut geschmacksneutral, leicht zu reinigen und Sie können den gesamten Garvorgang problem- und lückenlos optisch überwachen.
  • Für den Einsatz im Backofen sollten Sie nur Glaskochgeschirr aus Spezialglas verwenden: Das Borosilikatglas ist extrem hitzebeständig und hält auch im täglichen Gebrauch schon mal einen "Knuff" aus.
  • Es gibt einige Hersteller, die sich auf Kochgeschirr und Auflaufformen aus Glas für den Gebrauch im Haushalt spezialisiert haben: beispielsweise Jenaer Glas, Simax Glasgeschirr, Pyrex und Duran. Die Kochgeschirre dieser Marken können Sie bedenkenlos im Backofen einsetzen - und zwar ebenso wie andere Back- und Auflaufformen auch im vorgeheizten Backofen. 

Was Sie beim Einsatz im Backofen beachten sollten

  • Stellen Sie die Glasform immer gefüllt mit Brat- oder Backgut in den Backofen. Wenn Sie die Glasform ohne Inhalt erhitzen, kann es geschehen, dass das Material zerplatzt.
  • Bitte gießen Sie während des Garvorgangs nur heiße Flüssigkeit nach. Das Spezialglas verträgt keine großen Temperaturschwankungen.
  • Wenn Sie die Form aus dem Backofen nehmen, denken Sie daran, dass sie sehr heiß ist, und stellen Sie die Form niemals auf einen kalten Untergrund. Das verträgt sie gar nicht.
  • Die Hersteller bieten passend für die jeweiligen Kochgeschirre gusseiserne Untersetzer und Serviergestelle an. Auch Holzuntersetzer können Sie bedenkenlos verwenden. Weil die Glasformen, wenn sie aus dem Backofen kommen, jedoch sehr heiß sind, verfärbt sich der Untersetzer aus Holz unter Umständen.
  • Sie können übrigens mit den Glastöpfen auch auf dem Gasherd kochen. In diesem Falle legen Sie aber zur besseren Wärmeverteilung ein Spezialdrahtsieb unter den Topf. Dann können Sie ihn nutzen, wie jeden anderen Kochtopf. Nur denken Sie bitte daran: Stellen Sie ihn niemals heiß auf einen kalten Untergrund. Das nimmt er Ihnen übel.

Kochgeschirr als Glas kann Jahrzehnte halten, wenn es richtig behandelt wird. Es ist durch sein neutrales Material mit allen Geschirrformen kombinierbar und absolut frei von Schadstoffen - also wunderbar geeignet für Allergiker aller Art. Zudem können Sie mit Glastöpfen sehr kalorienarm und energiesparend garen, denn das Material wird sehr heiß, was den Garvorgang beschleunigt. Angebackenes Kochgut entfernen Sie mit Stahlwolle. Und denken Sie auch bei der Reinigung daran - niemals kaltes Wasser in eine heiße Form geben!

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