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Gipsproduktion für die Kunst - so gelingt die Mischung für Skulpturen

In der Kunst werden Skulpturen aus den verschiedensten Materialien angefertigt. Wachs, Marmor oder Holz werden häufig verwendet. Aber auch aus Gips können Sie schöne Skulpturen anfertigen. Die Gipsproduktion für Skulpturen gelingt Ihren so.

Skulpturen aus Gips sind schön weiß.
Skulpturen aus Gips sind schön weiß.

Was Sie benötigen:

  • Glas mit Schraubdeckel
  • Modellgips
  • Sieb
  • Wasser
  • Löffel
  • Schüssel
  • Form

Rezept für die Gipsproduktion zum Gießen von Skulpturen

  1. Die Gipsproduktion für Ihre Kunstobjekte beginnt, indem Sie etwas Modelgips in ein großes sauberes Glas mit Schraubverschluss sieben. Dies ist nötig, da gerade bei gegossenen Skulpturen keine Gipsklümpchen entstehen sollten.
  2. Fügen Sie etwas kaltes Leitungswasser hinzu und verschließen Sie das Glas gut mit dem Deckel.
  3. Schütteln Sie das Glas so lange, bis sich eine gleichmäßige Gipsmasse bildet.
  4. Kontrollieren Sie nun, ob Ihr Gips die richtige Konsistenz hat. Zum Gießen von Gipsskulpturen sollten Sie eine Konsistenz erhalten, die flüssiger Sahne ähnelt. Ist Ihr Gips zu flüssig, geben Sie etwas gesiebten Gips hinzu. Ist Ihr Gips zu fest, so fügen Sie etwas Wasser hinzu.
  5. Vermischen Sie nun alles durch erneutes Schütteln und überprüfen Sie erneut die Konsistenz.
  6. Überprüfen Sie nun, ob sich in Ihrem Gips Klümpchen gebildet haben. Sollten noch Klümpchen vorhanden sein, verschließen Sie das Glas erneut und schütteln Sie noch einige Zeit. Sind trotz längerem Schütteln noch Klümpchen vorhanden, zerdrücken Sie diese mit einem Löffel und verrühren Sie alles zu einer homogenen Masse.
  7. Wenn Ihre Masse klümpchenfrei ist und die richtige Konsistenz hat, können Sie Ihre Figuren und Skulpturen gießen.
  8. Kleine Kunstwerke können Sie nach 30 Minuten und größere Kunstwerke nach 45 Minuten aus der Form entnehmen.

So entsteht Gips zum Modellieren von Kunstobjekten

  1. Die Gipsproduktion für Modelliergips erfordert weniger Wassereinsatz.Geben Sie etwas Gips in eine Schüssel oder einen Eimer und fügen Sie ein wenig Wasser hinzu.
  2. Vermengen Sie die beiden Zutaten zu einem möglichst gleichmäßigen Gipsteig.
  3. Kontrollieren Sie nun die Konsistenz. Wollen Sie nur Unebenheiten ausgleichen, sollte Ihr Gips eine ähnliche Konsistenz haben wie ein Kuchenteig. Wenn Sie Figuren per Hand gestalten wollen, sollte der Gips deutlich fester sein und eher an einen Plätzchenteig erinnern.
  4. Ist Ihr Gips zu flüssig, fügen Sie etwas Gips hinzu. Ist Ihr Gips zu fest, können Sie ihn mit etwas Wasser verdünnen.

Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Wenn Sie bei Ihrer Gipsproduktion zu viel hergestellt haben, gießen Sie den überflüssigen Gips nicht in den Ausguss, da die Abwasserrohre verstopfen könnten. Gips sollten Sie lieber trocknen lassen und anschließend im Restmüll entsorgen.

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