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Gewitterwürmer wirkungsvoll bekämpfen - so geht's

Gewitterwürmer, die auch als Gewittertierchen oder Thripsen bekannt sind, können gerade vor Gewittern zu einer echten Plage werden. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie gegen diese vorgehen können.

So gehen Sie gegen Gewitterwürmer vor.
So gehen Sie gegen Gewitterwürmer vor.

Was Sie benötigen:

  • Lappen
  • Wasser
  • Müllbeutel
  • Spülmittel
  • Blumenwanzen
  • Florfliegen
  • chemische Bekämpfungsmittel

Gewitterwürmer - lästige Besucher auf dem Balkon 

Gewitterwürmer können gerade in warmen Sommern zu einer echten Plage werden.

  • Vor allem helle Farben ziehen diese Tierchen fast magisch an. Dann sitzen sie auf der Haut, auf Pflanzen und sogar in TFT-Monitoren.
  • Die braunschwarzen Tierchen besitzen lange, schmale Flügel mit einer schwarz-weißen Querstreifung. Vor allem bei trockener Zimmerluft, die beim Heizen in den kalten Monaten entsteht, vermehren sich Gewitterwürmchen extrem schnell.
  • Lassen sich Gewittertierchen auf den Pflanzen nieder, verursachen sie Wachstumsstörungen, die bis zum Eingehen der Pflanzen führen können. Sie finden sie vor allem auf der Rück- und Unterseite der Pflanzenblätter. Silberne Saugspuren auf der oberen Seite der Blätter und Kotrückstände auf der Unterseite sind Hinweise auf einen Befall. 

Gewitterwürmer mit Hausmitteln bekämpfen 

Gewittertierchen zu bekämpfen, kann unter Umständen sehr langwierig werden.

  • Befallene Pflanzen können Sie mit lauwarmem Wasser abspülen. Ein starker Befall lässt sich so hervorragend reduzieren. Schieben Sie dabei die befallene Pflanze in einen Müllsack und schließen Sie diesen. So vermeiden Sie, dass abgespülte Gewitterwürmchen auf die Pflanzenerde fallen und die Pflanze erneut befallen.
  • Bei einem etwas geringeren Befall wischen Sie die befallenen Blätter mit einem feuchten Lappen ab. Verwenden Sie dazu Spülmittel und wiederholen Sie den Vorgang mehrmals.
  • Eine weitere Möglichkeit ist die Behandlung der Pflanze mit einem Pflanzensud. Hacken Sie dazu Knoblauch- und Brennnesselblätter klein und gießen Sie kochendes Wasser auf. Lassen Sie den Sud circa einen Tag lang stehen und besprühen Sie dann die Pflanzen damit.
  • Blumenwanzen und die Larven der Florfliege bekämpfen als natürliche Fressfeinde ebenfalls Thripsen.
  • Sollten alle Stricke reißen, haben Sie noch die Möglichkeit, Chemie zu verwenden. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Mittel gegen Gewitterwürmer wirkt und Bienen sowie andere Nützlinge nicht schädigt.
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