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Gewinnverteilung einer AG

Die Gewinnverteilung einer AG kann auf verschiedene Arten erfolgen. Manchmal fließen Gewinne in Rückstellungen. Diese dienen als Sicherheit für später. Die beliebteste Form der Gewinnverteilung ist bei den Aktionären die Auszahlung in Form der Dividende.

Über die Dividende werden Gewinne an Aktionäre ausgeschüttet.
Über die Dividende werden Gewinne an Aktionäre ausgeschüttet.

Gewinnverteilung einer AG

  • Zum einen kann der Gewinn in die Rückstellungen der AG fließen. Rückstellungen müssen von einer AG gebildet werden. Sie dienen zum Beispiel zur Risikovorsorge. Aber auch für die Mitarbeiterfürsorge, zum Beispiel in Form von zukünftigen Mitarbeiterpensionen.
  • Die Gewinne können natürlich auch in zukünftige Firmenprojekte fließen. Oft ist das vor allem bei jungen Firmen der Fall oder wenn Unternehmen expandieren möchten.
  • Die dritte Möglichkeit der Gewinnverteilung ist die Gewinnausschüttung an die Aktionäre. Diese erfolgt als sogenannte Dividende. Diese Art der Gewinnverteilung ist gängig bei großen Unternehmen, wie zum Beispiel der Siemens AG.

So wird über die Gewinnverteilung entschieden

  • In der Regel werden Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam entscheiden, wie die Gewinnverteilung vorzunehmen ist. In der Praxis geht das normalerweise folgendermaßen vonstatten. Zunächst arbeitet der Vorstand einen Vorschlag zur Gewinnverteilung aus. Diesen erhält dann der Aufsichtsrat und dann die Aktionäre.
  • Bei der Jahreshauptversammlung wird dann letztendlich über die Gewinnverteilung abgestimmt. Die größten Teile des Gewinns werden oft an die Aktionäre ausgeschüttet.
  • Dadurch möchte man einen hohen sogenannten shareholder value erreichen. Je höher dieser ist, desto höhere Erträge können die Aktionäre erwirtschaften und umso attraktiver ist das Unternehmen für potenzielle Neuanleger.

Verluste einer AG

  • Natürlich erwirtschaftet nicht jede AG immer nur Gewinne. Wenn die AG Verluste macht, dann haftet Sie im Rahmen ihres Haftkapitals. Dieses kann unterschiedlich hoch sein.
  • Wie hoch es ist, erfahren Sie durch einen Blick ins Handelsregister. Als Aktionär haften Sie nicht für Verluste, obwohl Sie streng genommen Teilhaber sind. Allerdings erhalten Sie im Verlustfall natürlich auch keine Dividende.

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