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Gewinnmaximierungsprinzip - Begriff aus der Betriebswirtschaftslehre einfach erklärt

Das Gewinnmaximierungsprinzip ist ein geläufiger Begriff, der vor allem in der Betriebswirtschaftslehre auftaucht. Wie schon der Name vermuten lässt: nicht gerade das spannendste Thema. Damit auch Sie ohne viel Aufwand verstehen, was mit dem Gewinnmaximierungsprinzip gemeint ist, müssen Sie nur die kommenden Zeilen lesen.

Mehr Gewinn ist das Unternehmensziel.
Mehr Gewinn ist das Unternehmensziel. © Gerd Altmann_dezignus.com / Pixelio

Das Gewinnmaximierungsprinzip verstehen lernen - so geht's

  • Jedes Unternehmen setzt sich kurzfristige und langfristige Ziele. Jeder Unternehmer hat ein Ziel: Mit seiner Unternehmung möglichst Gewinn zu machen.
  • Zusätzlich hat jeder Betrieb auch eine gewisse soziale Verantwortung. Dazu gehört vor allem, neben dem Gewinn auch für seine Mitarbeiter und die Infrastruktur vor Ort etwas zu tun.
  • Nun aber zum eigentlichen Thema: Das Gewinnmaximierungsprinzip beschreibt ohne viele Schnörkel, dass jede Unternehmung zum Ziel hat, mit möglichst geringem Aufwand einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen. 
  • Kein Unternehmer betreibt seine Unternehmung, nur um andere Menschen glücklich zu machen. Ziel ist es immer, seinen Besitz zu vermehren bzw. zu erhöhen.

Beispiele vom Gewinnmaximierungsprinzip aus der Praxis

Um das Gewinnmaximierungsprinzip zu verstehen ist es am einfachsten, wenn Sie einige Beispiele aus der Praxis lesen können. Aus diesem Grund finden Sie hier konstruierte Beispiele, die Sie auch in Ihre Praxis übertragen können.

  1. Zu Beginn muss das Unternehmen sich entscheiden, wie der Materialeinsatz möglichst günstig bezogen und maximal profitbezogen eingesetzt werden kann. Dazu gehören schon die Wahl des Standortes genauso wie die Auswahl und Schulung der Mitarbeiter. Dabei ist nicht unbedingt "billig ist toll" der richtige Weg. Gut bezahlte und motivierte Mitarbeiter arbeiten in der Regel auch produktiver, da sie weniger krank werden und mehr Leiten in der jeweiligen Zeit. Auch Maschinen und Werkstoffe gehören zum Mitteleinsatz.
  2. Wenn der Einsatz der Mittel geklärt ist, muss die Marktübersicht vorhanden sein, um zu wissen, zu welchen Preisen Ihr Produkt verkauft werden kann. Dabei spielt natürlich auch die Marktposition der eigenen Marke sowie die angebotene Qualität einer Ware eine Rolle. Eine weit bekannte Marke kann generell auch einen höheren Verkaufspreis erzielen, sind Sie neu am Markt sollten Sie realistisch bleiben und geringere Preise kalkulieren, denn: Günstig verkauft entspricht im Gegensatz zu nicht verkaufter Ware im Lager auch dem Gewinnmaximierungsprinzip.
  3. Zur Übersicht: Ihr Stahlbauunternehmen bezieht eine gewisse Menge Stahl. Dabei spielen der Preis, die Lieferzeit und die Lieferkosten eine Rolle, genauso wie die Qualität. Sie entscheiden sich in der Regel für das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Nach der Fertigung des Produktes bieten Sie dieses aktiv zu einem realistischen Preis an.

Wenn Sie jetzt durch Ihre gewonnenen Erfahrungen Ihre Preise marktbezogen anpassen, haben Sie alles richtig gemacht und das Gewinnmaximierungsprinzip verstanden.

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