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Gewerbesteuer-Grenze - Hinweise

Mit der Gewerbesteuer geben Händler und andere Gewerbetreibende einen Teil der Gewinne an die jeweilige Gemeinde ab. Allerdings kann es sein, dass Sie von dieser Steuer gar nicht betroffen sind oder zumindest nur knapp über der Freigrenze liegen. In diesen Fällen müssen Sie nur das versteuern, was oberhalb des Freibetrags liegt.

Kleine Unternehmen werden entlastet.
Kleine Unternehmen werden entlastet.

Bei der Gewerbesteuer profitieren gerade kleine Händler oder Gewerbetreibende, denn diese liegen meistens unterhalb des Freibetrags und sind daher von dieser Steuer ausgenommen.

Grundsätze bei der Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer fällt bei Unternehmen an, die gewerblich tätig sind. Das können etwa Handwerksbetriebe sein oder selbstständige Händler und Verkäufer. Diese Steuer kommt der jeweiligen Gemeinde zugute, in welcher die Betriebe angemeldet sind. Die Idee dahinter ist, dass eine Gemeinde die Infrastruktur zur Verfügung stellt, die ansässige Firmen auch nutzen und somit gewissermaßen von Gemeindeleistungen profitieren.

  • Betroffen sind dabei Kapitalgesellschaften (GmbHs, UGs) und Personengesellschaften, wenn diese aus Gewerbetreibenden bestehen. Bestimmte Berufe sind hingegen von dieser Steuer ausgenommen (z. B. Ärzte, Psychologen, Künstler). Diese gelten als Freiberufler. Auskunft dazu, wie Ihre Unternehmensidee einzuordnen ist, gibt das Finanz- oder Gewerbeamt.
  • Über die Höhe der Gewerbesteuer können die jeweiligen Gemeinden entscheiden, denn diese legen Hebesätze fest, also Faktoren, welche die Steuerlast erhöhen. Will eine Gemeinde, dass sich möglichst viele Unternehmen ansiedeln, dann wird sie geringe Sätze festlegen.
  • Gibt es in einer Stadt bereits viele Geschäfte und Firmen, dann resultieren meistens höhere Hebesätze, was besonders bei Großstädten der Fall sein kann. Dabei kann die steuerliche Belastung für kleine Unternehmen oder Neugründungen besonders schwer zu stemmen sein.
  • Aus diesem Grund gibt es für Personengesellschaften einen bestimmten Freibetrag oder eine Grenze, bis zu welcher diese Steuer nicht gezahlt werden muss.
  • D. h. Sie können nicht nur Ihre Ausgaben von den erreichten Umsätzen abziehen (denn es wird nur der Gewinn besteuert), sondern Sie können zudem noch den Betrag der Freigrenze abziehen und müssen nur für das, was darüber liegt, die Steuer für Gewerbetreibende zahlen.

Wie hoch die Grenze liegt

  • Die Grenze, bis zu welcher Sie keine Gewerbesteuer zahlen müssen, liegt bei 24.500 EUR. Das bedeutet, dass Sie erst dann Gewerbesteuer entrichten müssen, wenn Sie mehr Gewinn erwirtschaften und auch dann fällt diese Steuer nur auf das an, was oberhalb dieser Freigrenze liegt.
  • Viele, de nur nebenbei (nebenberuflich) gewerblich tätig sind oder in geringem Umfang selbstständig sind, bleiben also von der zusätzlichen Last durch diese Steuer verschont.

Stand Juli 2013

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