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Gewerbeaufsichtsamt - was man beim Mutterschutz beachten sollte

Ab der Bekanntgabe einer Schwangerschaft tritt eine Angestellte in den Mutterschutz. Der Betrieb kann unter Umständen vom Gewerbeaufsichtsamt besichtig werden, um festzustellen, ob alles eingehalten wird.

Das Mutterschutzgesetz regelt viele wichtige Dinge.
Das Mutterschutzgesetz regelt viele wichtige Dinge.

Haben Sie eine Angestellte, die Ihnen mitteilt, dass sie schwanger ist, müssen Sie ab sofort auf die Mutterschutzgesetze achten. Diese sind natürlich zugunsten der werdenden Mutter ausgelegt, für Sie aber von hoher Bedeutung, da das Gewerbeaufsichtsamt bei Verstößen keinen Spaß versteht.

Wichtige Regeln für den Mutterschutz

  • Arbeitet die Schwangere in einem Beruf, in dem sie sich anstecken kann, zum Beispiel als Krankenschwester, müssen Sie dafür Sorge tragen, dass sie sich nicht ansteckt. Sie darf weder Blutabnehmen noch mit Nadeln der Patienten arbeiten, außerdem darf sie nicht mit infektiösen Patienten in Kontakt kommen. Im Grunde kann sie nur noch im Büro sitzen oder sich aber von der Arbeit freistellen lassen.
  • Sie müssen der Schwangeren einen Ruheraum zur Verfügung stellen, in dem sie sich notfalls auch hinlegen kann.
  • Eine Schwangere darf weder Akkordarbeit leisten noch in Schicht arbeiten. Sie darf bei der Arbeit auch nicht schwer heben.
  • Arbeiten mit Giftstoffen oder in einer rein stehenden Arbeit sind verboten. Hier muss sich die Frau auch freistellen lassen.
  • Als Arbeitgeber sollten Sie sich genau über die Regelung des Mutterschutzes informieren und dementsprechende Arbeitsbedingungen schaffen.

Mit dem Gewerbeaufsichtsamt ist nicht zu spaßen

  • Wenn das Gewerbeaufsichtsamt eine Stichprobe macht, sollte nicht gegen das Mutterschutzgesetz verstoßen werden. Je nach Verstoß kann es zu einer hohen Geldbuße kommen oder wenn Sie Glück haben, bekommen Sie einen gewissen Zeitraum, um die Missstände auszubessern.
  • Es gibt so viele Betriebe, dass eine Stichprobe vom Gewerbeaufsichtsamt eher selten vorkommt, meist bekommen diese einen Tipp und schauen sich den Betrieb dann genauer an.

Das Mutterschutzgesetz ist knallhart und für einen Arbeitgeber oftmals schwer realisierbar.

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