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Gewandhaus Leipzig - der Saalplan einfach erklärt

Das Gewandhaus in Leipzig ist in mehrfacher Hinsicht einen Besuch wert. Zum einen gehört es einfach dazu, wenn Sie Sightseeing vor Ort machen und zum anderen finden hier regelmäßig wunderbare Konzerte statt. Als Besucher gilt es dabei aber den Saalplan zu verstehen.

Eine Nachtaufnahme des Leipziger Gewandhauses
Eine Nachtaufnahme des Leipziger Gewandhauses © Davis_Schrapel / Pixelio

Einige Infos zum Gewandhaus in Leipzig

  • Das Gewandhaus in Leipzig ist, rechnet man die Vorgängerbauten mit, bereits seit 1781 in der ganzen Welt als musikalische Kulturstätte bekannt.
  • Hier fanden nicht nur berühmte Uraufführungen statt, sondern auch namenhafte Künstler arbeiteten im Gewandhaus. Dazu zählt unter anderem Felix Mendelssohn Bartholdy, der hier eine Zeit lang Kapellmeister war.
  • Heute gehören neben dem Hausorganisten samt Chor auch ein Kinderchor und mehrere Kammermusikensembles zum festen Bestand des Hauses.
  • Leipzig wurde durch Ensembles wie das Gewandhaus-Bläserquinte oder das  Gewandhaus-Brass-Quintett weit über die Grenzen hinaus bekannt.

Saalplan des Großen Saals und jener des Mendelssohn-Saals

  • Konzerte finden entweder im Großen Saal oder im sogenannten Mendelssohn-Saal statt.
  • Der zweite ist der kleinere von beiden und verfügt daher über einen gut zu überschauenden Saalplan. Dieser Saal ist multifunktionell, sodass neben Konzerten auch Lesungen oder Kongresse stattfinden können. 498 Sitzplätze stehen insgesamt zur Verfügung.
  • Es gibt zwei Preisgruppen, wobei die erste Gruppe näher und zentraler bei der Bühne ist. Diese teurere Gruppe deckt die mittleren Sitzplätze der Reihe 1 bis einschließlich 11 ab. Die Reihen 12 bis 15 gehören komplett zur Preisgruppe 2, ebenso wie die äußeren Sitze der Reihen 1 bis 11.
  • Komplexer gestaltet sich der Saalplan des Großen Saals. Hier können 1.900 Zuschauer sitzen.
  • Es gibt insgesamt sechs Preisstufen, von der Premium-Preisgruppe bis zur Preisgruppe 5.
  • Direkt um das Podest des Chors beziehungsweise Orchesters herum befinden sich Plätze der Premiumklasse und der Stufen 1 und 2. Die Abstufung erfolgt je nachdem, welchen Blickwinkel man auf die Künstler hat.
  • Plätze der Preisstufe 3 befinden sich zwar im hinteren Teil, da sie jedoch erhöht liegen, hat man noch immer einen guten Blick auf die Geschehnisse.
  • Preisstufe 4 befindet sich dagegen wieder direkt am Geschehen, allerdings im Rücken der Künstler, sodass man bei Konzerten eher den Dirigenten und weniger die Spielenden sieht.
  • Einige Plätze gehören der fünften Stufe an. Sie liegen entweder hinter den Sitzen der Stufe 4, also im Rücken der Spielenden und weit von ihnen entfernt, oder zwar vor dem Podest, doch hinter Sichtbeeinträchtigungen.
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