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Gesichtspuder - das sollten Sie bei der Anwendung beachten

Gesichtspuder sorgt für einen gleichmäßigen, ebenen Teint und ist aus dem Leben einer Frau kaum wegzudenken. Aber wehe, er wurde falsch gewählt und passt nicht zum Ton der Gesichtshaut. Damit Gesichtspuder auf unsichtbare Art die Gesichtshaut veredelt, muss "Frau" beim Shoppen ganz genau wissen, was sie tut.

Gesichtspuder gibt es auch in Kugelform.
Gesichtspuder gibt es auch in Kugelform.

Gesichtspuder ist eine wunderbare Erfindung. Er lässt glänzende Hautstellen verschwinden und sorgt für einen stets frischen und gepflegten Teint. Dies allerdings nur im Falle, dass die Konsistenz und der Farbton des Puders zur Haut der Trägerin passen und dass er richtig aufgetragen wurde. Wenn Sie noch Anfängerin sind im Auftragen von Gesichtspuder, sollten Sie am besten ein paar Varianten zu Hause ausprobieren, um ein wenig mehr Gefühl für den Umgang mit Gesichtspuder zu bekommen.

Welcher Gesichtspuder der beste ist

  • Diese Frage lässt sich leider nicht mit einem Wort beantworten. Es kommt darauf an, welcher Anlass ansteht, um entscheiden zu können, ob Kompaktpuder, loser Puder oder gar Bronzepuder besser geeignet ist.

  • Mittlerweile gibt es sogar sogenannten Mineralpuder, der ölfrei ist und daher besonders für Frauen mit fettiger oder Mischhaut geeignet ist.

Zur Orientierung finden Sie nachfolgend einige Anwendungsanleitungen bzw. -empfehlungen.

Loser Puder - leicht und unauffällig

Wenn Sie sich nicht stark schminken wollen, ist loser Puder der richtige für Sie.

  • Fangen Sie am besten mit farblosem Puder an. Dieser sorgt lediglich dafür, dass glänzende Hautstellen verschwinden, gibt der Haut jedoch keinen anderen Farbton.

  • Wenn Sie ein flüssiges Make-up benutzen, ist loser Puder ebenfalls empfehlenswert - einfach nach dem Auftragen des Make-ups leicht mit dem losen Puder darübertupfen.

  • Damit der Puder gleichmäßig verteilt wird, legen Sie nach dem Auftragen der Gesichtscreme ein Papiertuch auf das Gesicht und drücken es mit den Fingern leicht auf die Haut - besonders auf Nase, Kinn und Stirn. Dies zieht das überschüssige Fett aus der Haut.

  • Tupfen Sie das Puderschwämmchen oder den Puderpinsel immer gut ab, bevor Sie Puder auftragen.

  • Fangen Sie am besten damit an, den Puder auf Nase, Stirn und Kinn aufzutragen, und arbeiten Sie sich vorsichtig nach außen.

  • Achten Sie genau darauf, dass der Puder nicht über den Haaransatz hinausgeht oder sich gar im Haar verteilt.

  • Anfangs ist es sehr ratsam, das Gesicht nach dem Schminken mit einem Spiegel im Tageslicht zu überprüfen.

  • Wenn Sie dann einmal getönten Puder verwenden, müssen Sie besonders an den Übergängen zur Halspartie und zu den Ohren vorsichtig sein, damit kein Rand sichtbar bleibt. Zudem muss der Ton des Puders genau auf Ihren Hautton abgestimmt sein, denn ansonsten sieht Ihr Gesichtsfarbton ganz anders aus als der Farbton Ihrer Halspartie, was nicht gerade einen schönen Anblick bietet.

Kompaktpuder - der perfekte Begleiter für unterwegs

Da loser Puder zu viel staubt, ist für unterwegs ein Kompaktpuder besser geeignet.

  • Seien Sie bei kompaktem Gesichtspuder jedoch noch vorsichtiger als beim losen Puder, denn dieser ist deckender und kann leicht überdosiert werden.

  • Wie beim losen Puder sind der passende Ton und der Übergang zu anderen, nicht geschminkten Hautregionen sehr wichtig. Tupfen Sie daher auch ganz leicht mit dem Puder über Hals und Dekolleté und verwischen Sie die Übergänge gut.

  • Auch hier gilt der Lichtcheck: Überprüfen Sie das Gesicht nach dem Auftragen des Gesichtspuders immer in dem Licht, in dem Sie sich aufhalten werden, d. h., tragen Sie Puder niemals im dunklen Bad bei künstlichem Licht auf und gehen dann morgens auf den Markt.

Bronzepuder für gebräunte Haut

Wenn Sie langsam den Dreh mit dem losen und kompakten Gesichtspuder heraushaben, können Sie sich an Bronzepuder heranwagen. Tun Sie dies jedoch nur, wenn Sie einen dunklen Hauttyp haben bzw. schön gebräunt sind.

  • Dieser Puder ist sehr intensiv und meist mit Goldpartikeln versehen, daher ist er eher für abends zu empfehlen.
  • Auf keinen Fall sollten Sie Bronzepuder im gesamten Gesicht verteilen. Benutzen Sie einen Puderschwamm, tupfen Sie ihn gut ab und fahren Sie damit vorsichtig über Ihre Wangenknochen.

  • Sie können Bronzepuder jedoch auch auf das Dekolleté tupfen und eventuell zwischen Ihren Brüsten auftragen, falls Sie einen großen Ausschnitt haben. Das betont die Konturen Ihres Busens und lässt ihn sogar etwas üppiger und wohlgeformter erscheinen.
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