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Gesichtsnerventzündung - was tun?

Eine Gesichtsnerventzündung macht sich mit plötzlich auftretenden Schmerzen bemerkbar. Aber auch ein Stechen oder Brennen kann auftreten. Da es mehrere Ursachen für eine Gesichtsnerventzündung geben kann, sollte immer ein Arzt hinzugezogen werden.

Eine Gesichtsnerventzündung kann viele Auslöser haben.
Eine Gesichtsnerventzündung kann viele Auslöser haben.

Was Sie benötigen:

  • ärztliche Abklärung
  • Neurologe

Zu dem menschlichen Nervensystem gehören alle Nervenbahnen des Körpers. Hier gibt es aber noch mehrere Unterteilungen. Das zentrale Nervensystem ist das Gehirn, welches für die Informationsverarbeitung zuständig ist. Das periphere Nervensystem stellt die Verbindung vom Gehirn zum Körper her. Ein weiteres ist das vegetative Nervensystem, zuständig für die inneren Stoffwechselvorgänge und ein animales System regelt die Verarbeitung von äußerlichen Reizen an die Sinnesorgane. Nervenschmerzen, also auch eine Gesichtsnerventzündung, kann mehrere Ursachen haben, die ein Arzt unbedingt aufklären sollte, damit eine spezifische Therapie gegen die Schmerzen helfen kann.

Auslöser für eine Nervenentzündung

  • Für viele Nervenentzündungen können Infektionskrankheiten ein Auslöser sein. Dies kann als Spätfolge bei Gürtelrose auftreten, aber auch Diabetes oder eine Krebserkrankung können Schuld daran sein.
  • Alkoholmissbrauch schädigt die Nerven und kann somit auch eine Gesichtsnerventzündung auslösen.
  • Durch Unfälle können Nerven geschädigt werden, die Schmerzen und Stechen verursachen können.
  • Manchmal können auch Zahn- oder Augenkrankheiten starke Schmerzen im Gesicht auslösen.
  • Häufig kann man die Ursache aber auch gar nicht aufklären.

Symptome bei einer Gesichtsnerventzündung

  • Ganz plötzlich treten Schmerzen, Stechen oder Brennen im Gesicht auf.
  • Es kann zu Lähmungen im Gesicht kommen, die von kurzer Dauer sein können. Im schlimmsten Fall kann aber auch eine Gesichtslähmung bleiben.
  • Bei Berührung, aber auch beim Sprechen oder kauen treten Schmerzen auf, die die ganze Lebensqualität einschränken können.
  • Genauso kann es aber auch bei einer Gesichtsnerventzündung zu Taubheitsgefühlen kommen, die bestimmte Teile des Gesichts treffen können.

Behandlung bei Nervenschmerzen

  • Ein Gang zum Arzt ist hier unumgänglich, denn nur dort kann eine genaue Diagnose gestellt und eine optimale Therapie gefunden werden.
  • Kassenpatienten sollten Ihren Hausarzt befragen, damit dieser eine Überweisung zu einem Facharzt ausstellen kann. Ein Neurologe ist hier meist die erste Anlaufstelle. Aber auch ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt hat häufig die medizinischen Geräte, die zu einer Aufklärung der Schmerzen führen können.
  • Genauso wie eine Blutuntersuchung, sollte eine Röntgenuntersuchung und eine Kernspintomografie anstehen.
  • Eine geeignete Therapie kann aus Akkupunktur, Medikamenten oder Physiotherapie bestehen. Aber auch medizinische Geräte, wie das TENS-Gerät, können gute Dienste leisten. Hier werden durch Strom die Nerven angeregt und stimuliert. Oftmals können Patienten sich dieses Gerät ausleihen und die Behandlung zu Hause unterstützen.
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