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Gesichtsbeschreibung - so finden Sie passende Adjektive

Wer es schon einmal versucht hat, weiß, dass eine Gesichtsbeschreibung einer beliebigen Person gar nicht so leicht ist. Eine gute Gesichtsbeschreibung sollte beim Leser einer Vorstellung von dem jeweiligen Gesicht erwecken, die der Realität möglichst nahe kommt. Damit dies gelingt, gilt es, passende Adjektive finden, mit denen man das Gesicht klar, eindeutig und präzise beschreiben kann.

Welche Adjektive passen zu diesem Gesicht?
Welche Adjektive passen zu diesem Gesicht?

So beginnen Sie die Gesichtsbeschreibung

Eine Gesichtsbeschreibung gelingt in der Regel dann am besten, wenn Sie mit den groben Kennzeichen beginnen und sich dann nach und nach zu den kleineren Details vorantasten. Folgende Fragen werden Ihnen am Anfang sehr hilfreich sein.

  1. Beginnen Sie die Gesichtsbeschreibung mit der groben Form des Gesichtes: Ist es eher rund, rechteckig, breit, oval, herzförmig oder gar nahezu quadratisch?
  2. Gehen Sie nun auf die Proportionen des Gesichts ein: Ist die Stirn hoch oder niedrig? Stehen die Augen nahe zusammen oder weiter auseinander? Sind die Wangenknochen hoch und markant oder weiter unten versteckt? Wie ist die Form von Kinn, Nase, Mund und Lippen?
  3. Fahren Sie mit der Gesichtsbeschreibung fort, in dem Sie als Nächstes auf die Gesichtszüge eingehen: Sind diese zum Beispiel eher hart und kantig oder weich und zart?

So beschreiben Sie Einzelheiten und Details

Nachdem Sie die Form, die Proportionen und die groben Züge beschrieben haben, können Sie die Gesichtsbeschreibung mit den Einzelheiten und kleineren Details fortsetzen. Dabei können Sie auf folgende Punkte achten.

  1. Schätzen Sie zunächst das Alter der Person, zu der das Gesicht gehört, und nennen Sie alle auffallenden Kennzeichen der Gesichtshaut. Ist diese fein, glatt, straff, schwammig, grobporig oder gar bereits faltig und runzlig?
  2. Auch die Beschreibung der Haare kann zur Gesichtsbeschreibung gehören. Besonders dann, wenn das Gesicht zum Teil durch Haare verdeckt ist. Erwähnen Sie dabei auch, ob Barthaare vorhanden sind und wie diese aussehen.
  3. Gehen Sie dann erst auf die besonders prägnanten Merkmale ein, die Sie wahrscheinlich schon von Anfang an gesehen haben und die Sie schon die ganze Zeit in die Gesichtsbeschreibung integrieren wollen. Beispiele dafür sind besonders buschige Augenbrauen, ein Leberfleck, eine Narbe, eine Zahnlücke, sehr volle Lippen.
  4. Versuchen Sie zuletzt auch den Ausdruck des Gesichtes in Worte zu fassen: Wirkt es auf Sie gelöst oder angespannt? Ist der Blick offen oder verschlossen, zurückhaltend, ängstlich oder selbstbewusst? Zeigt das Minenspiel Freude, Ernst, Trauer, einen anderen bestimmten Ausdruck oder wirkt es vielleicht ganz und gar ausdruckslos?

Wenn Sie bei der Gesichtsbeschreibung in dieser Reihenfolge vorgehen, können Sie im Kopf des Lesers ein Bild von dem Gesicht erzeugen, das mit jedem weiteren Punkt immer genauer und zutreffender wird, ohne die Aufmerksamkeit zu früh auf bestimmte Details zu lenken, wodurch der Blick für das Grobe verloren gehen könnte. Mit der Beschreibung des Ausdrucks am Schluss hauchen Sie Ihrer Gesichtsbeschreibung dann gewissermaßen Leben ein.

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