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Gesetzliche Abzüge vom Bruttolohn - Wissenswertes für Arbeitgeber

Zu den üblichen Pflichten eines Arbeitgebers gehört neben der Lohnauszahlung auch die Weiterleitung der gesetzlichen Abzüge an die Versicherungsträger.

Gesetzliche Lohnabzüge richtig weiterleiten - gar nicht schwer.
Gesetzliche Lohnabzüge richtig weiterleiten - gar nicht schwer.

Gesetzliche Sozialabgaben

  • Vom Bruttolohn sind vom Gesetzgeber festgesetzte soziale Abzüge an die Versicherungsträger weiterzuleiten.
  • Maßgeblich ist hierbei aber das sogenannte Steuerbrutto, das sich wie folgt errechnet: Laufende Bezüge zuzüglich vermögenswirksame Leistungen, geldwerter Vorteile und eventueller Sachbezüge ergeben das Sozialversicherungsbrutto. Hiervon abzuziehen ist dann noch der Steuerfreibetrag. Der nun errechnete Betrag ist das sogenannte Steuerbrutto, von dem die Abzüge vorgenommen werden. Hierbei handelt es sich um die Krankenversicherung, Beiträge zur Rentenversicherung, Beiträge zur Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherungsbeiträge, den Beitragszuschlag für die Pflegeversicherung und die Lohnsteuer.
  • Auf Basis der gesetzlichen Lohnsteuer werden dann der zu erhebende Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer berechnet. Aufzuführenden ist das Ganze in der Entgeltbescheinigung, die zumeist softwareunterstützt erstellt wird und, durch gesetzliche Vorgaben geregelt, die folgenden Mindestangaben enthalten muss: die Namen und Anschriften des Arbeitgebers sowie des Arbeitnehmers sowie dessen Steuernummer und Geburtsdatum, die Versicherungsnummer des Arbeitnehmers sowie die entsprechende Steuerklasse, die Religionszugehörigkeit, Beginn und gegebenenfalls Beendigung der Beschäftigung sowie den konkreten Abrechnungszeitraum.

Abzüge richtig weiterleiten

Bei den in der Lohnabrechnung aufgeführten Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung, Krankenversicherung usw. handelt es sich um die Arbeitnehmerbeiträge, die gemeinsam mit den Arbeitgeberbeiträgen dem entsprechenden Sozialversicherungsträger zuzuführen sind. Die entsprechende Verteilungsfunktion übernimmt die Krankenversicherung des Angestellten, die auch für Rückfragen der richtige Ansprechpartner ist.

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